Die niederländische Pensionsfonds ABP steigt aus Anlagen in fossile Brennstoffe aus. Bis 2023 will der größte Pensionsfonds der EU den Großteil der Investments in Öl-, Gas- und Kohleunternehmen verkaufen.

Der größte Pensionsfonds der Europäischen Union, ABP, steigt aus Anlagen in den Öl-, Gas- und Kohlesektor aus. Der Fonds verwaltet insgesamt ein Vermögen von 528 Milliarden Euro – 15 Milliarden Euro davon in fossilen Anlagen. ABP ist der wichtigste Pensionsfonds in den Niederlanden. Er verwaltet die Betriebsrenten für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und im Bildungswesen. Jeder sechste Niederländer bezieht seine Betriebsrente von ABP.

Die Meldung kommt überraschend. Noch im Juni hatte ABP einen Ausstieg aus den Anlagen in den fossilen Sektor ausgeschlossen. Der jüngste Klimabericht des Weltklimarats IPCC habe den Vorstand nun umgestimmt, verkündet das Unternehmen in einer Pressemeldung. Der Verkauf der Investments soll schrittweise erfolgen. Allerdings soll die Mehrheit bis zum ersten Quartal 2023 verkauft sein.

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