Die Versorgungseinrichtung der evangelischen Kirche spaltet sich in zwei Pensionskassen auf, die Nettorendite liegt in 2014 wiederum deutlich unter 4 Prozent.

Die Neuausrichtung des VERKA-Verbundes ist mit der Aufspaltung in zwei Pensionskassen abgeschlossen: Der umfirmierte VERKA VK Kirchliche Vorsorge VVaG stellt seine Angebote und Expertise in der Kapitalanlagenverwaltung ausschließlich den Landeskirchen und deren Versorgungseinrichtungen zur Verfügung. Die neue Tochtergesellschaft VERKA PK Kirchliche Pensionskasse AG, auf die rückwirkend zum 1. Januar 2014 rund 16.000 Anwärter und knapp 500 Millionen Euro Kapital übertragen wurden, konzentriert sich auf die betriebliche Altersversorgung im Rahmen der klassischen Rentenversicherung und steht allen Kundengruppen offen. Sie versteht sich als Versicherer für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der betrieblichen Altersversorgung im kirchlichen und säkularen Bereich.

VERKA verbleiben rund 12.000 Anwärter

In der VERKA VK verbleiben rund 12.000 Anwärter und ein Kapitalvolumen von fast 1,6 Milliarden Euro. Das war Ende 2014 zu 73 Prozent in Bonds investiert, wobei 45 Prozent direkt und der Rest über Rentenfonds mit Wandel-, Unternehmens- sowie Staatsanleihen in Europa und Emerging Market allokiert waren. Die Aktienquote betrug rund 8 Prozent. In Immobilienfonds waren 3 Prozent angelegt. Zudem hat die Kasse in den letzten Jahren einen bunten Strauß an alternativen Investments zusammengetragen: Timber, Hedgefonds, Senior Secured Loans, Infrastruktur-Baskets, erneuerbare Energienfonds und Mezzanine- beziehungsweise Mikro-Finanzierungen decken insgesamt rund 4 Prozent der Gesamtallokation ab. Aufgrund kurzfristig anstehender Verpflichtungen hielt die Kasse hohe Liquidität vor.

Die erzielte Nettorendite war mit 3,29 Prozent (Vorjahr 3,56 Prozent) erneut unterdurchschnittlich. Das Ergebnis wurde aber nicht durch Auflösung stiller Reserven aufgebessert, wobei deren Höhe mit 7 Prozent der Buchwerte ohnehin vergleichsweise niedrig ist. Im Schnitt der letzten sieben Jahre lag die Nettorendite leicht unterhalb von 3,5 Prozent.

Mit dem Anlageergebnis konnte die Kasse ihren Rechnungszins in 2014 nicht erreichen. Das Eigenkapital beträgt 1,5 Prozent. Zudem besteht eine RfB-Rückstellung von fast 10 Prozent der ausgewiesenen Deckungsrückstellung, wobei 4 Prozent davon ungebunden sind. Die Solvabilitätsquote ist in 2014 von 144 auf 119 Prozent gesunken.

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