Im ersten Quartal 2022 erzielt Norwegens Government Pension Fund Global eine Rendite von –4,9 Prozent – ein Minus von 653 Milliarden norwegischen Kronen.

Der norwegische Staatsfonds erlitt im ersten Quartal 2022 einen Verlust von 653 Milliarden norwegischen Kronen (68,3 Milliarden Euro). In einer Pressemitteilung wies der Staatsfonds darauf hin, dass die Rendite der Aktienanlagen des Fonds in diesem Zeitraum –5,2 Prozent betrug. Die Rendite der Anlagen in festverzinsliche Wertpapiere belief sich gleichzeitig auf –4,8 Prozent, während die Anlagen in Immobilien ein Plus von 4,1 Prozent einbrachten.

Die Rendite des Fonds war um 0,66 Prozentpunkte oder 82 Milliarden Kronen (8,4 Milliarden Euro) höher als die Rendite des Referenzindex‘. „Das erste Quartal war geprägt von geopolitischen Turbulenzen, die sich auch auf die Märkte auswirkten“, sagte Trond Grande, stellvertretender CEO von Norges Bank Investment Management. „Die Rendite war sowohl für Aktien als auch für festverzinsliche Wertpapiere negativ, aber für nicht börsennotierte Immobilien positiv.“

Die Norwegische Krone legte im Laufe des ersten Quartals gegenüber anderen Währungen zu. Wechselkursschwankungen ließen den Wert des Staatsfonds um 171 Milliarden Kronen (17,5 Milliarden Euro) zurückgehen. Im ersten Quartal beliefen sich die Zuflüsse in den Fonds auf 141 Milliarden Kronen (14,4 Milliarden Euro).

Insgesamt belief sich das verwaltete Vermögen des Staatsfonds zum 31. März 2022 auf knapp 11,7 Billionen Kronen (1,2 Billionen Euro). 70,9 Prozent des Fondsvermögens waren in Aktien, 26,3 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere, 2,7 Prozent in Immobilien und 0,1 Prozent in nicht börsennotierte erneuerbare Energieinfrastruktur investiert.

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