Ausgelagert werden die Pensionsverbindlichkeiten auf die Funding Solutions Deutschland, die sich auf Erwerb, Administration und Abwicklung spezialisiert hat.

Die Pensionsverpflichtungen mit einem Volumen von etwa 800 Millionen Euro hatte gategroup im Dezember 2019  übernommen. Dass ein erheblicher Teil dieser Verpflichtungen ausgelagert werden soll, wurde nach der Übernahme beschlossen. Zu diesem Zweck wurden die auf Leistungsbezieher und ausgeschiedene Mitarbeiter mit unverfallbarer Anwartschaft entfallenden Pensionsverbindlichkeiten in Höhe von etwa 300 Millionen Euro zunächst im Wege des Umwandlungsrechts auf zwei eigens hierfür errichtete (konzerneigene) Rechtsträger übertragen.

Für die finanzielle Ausstattung dieser Rechtsträger wurde neben der Übertragung von CTA-Planvermögen auch eine langfristige Finanzierungstruktur entwickelt. Diese ist eigens auf gategroup und die Rentnergesellschaften zugeschnitten worden. Die Rechtsträger, auf die die Pensionsverpflichtungen übergegangen sind, wurden anschließend von Funding Solutions Deutschland erworben. Die Restrukturierung soll bilanzwirksam die langfristige Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen sicherstellen.

Bei der Auslagerung wurde gategroup von der globalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer beraten. Die komplexe und umfassende Beratung in dieser Transaktion erstreckte sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr. Sie stellt eine der ersten großvolumigen Transaktionen mit diesem Konzept dar, das als wegweisend für zukünftige Buy-Out Lösungen von Pensionsverpflichtungen angesehen werden kann.

 

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