Immobilien und Private Equity stehen zur Zeit auf dem Anlageplan der 4 Milliarden Euro schweren Degussa Pensionskasse und des 2 Milliarden Euro CTAs Evonik Pensionstreuhand.

Beides resultiert aus zwei separaten Asset/Liability-Studien, welche im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Vor allem in der Pensionskasse bestehe „ein leichter Bias“ zu Alternatives, speziell zu Immobilien und auch Infrastruktur, erklärt Stefan Hentschel, Leiter Pension Asset Management beim Essener Spezialchemieunternehmen Evonik Industries. Beides soll nun stärker gewichtet werden.

„Wir sind schon gut unterwegs,“ so Hentschel weiter, wobei man bei Immobilien noch eher auf der Suche sei, während Infrastruktur als „mehr oder weniger abgeschlossen“ betrachtet werden könne.

Dagegen wird das CTA, welches eine Liability-Driven-Strategie fährt, laut Hentschel „in Richtung Private Equity ausgebaut“.

Die Asset-Klasse ist neu für das CTA, und man werde, so der Leiter Pension Asset Management, langsam mit dem Aufbau anfangen und schauen, was es auf dem Markt gibt.

Europäische Private Equity-Anlagen erfreuen sich bei institutionellen Anlegern wachsender Beliebtheit, wie eine Studie zeigt. Unter anderem setzte die RAG-Stiftung, zur Zeit noch Haupteigentümerin der Evonik Industries, im zweiten Halbjahr 2012 selbst ihr erstes Private Equity-Programm auf.

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