AON trennt sich im Rahmen der Fusion mit Willis Towers Watson von seinen bAV-Aktivitäten in Deutschland

Lane Clark & Peacock LLP (LCP), ein britischer Berater für betriebliche Altersversorgung, wird das deutsche Pensionsberatungsgeschäft mit Versicherungsvermittlung, Pensionsplanverwaltung und Investment-Consulting von AON übernehmen. Der Vollzug der Vereinbarung zwischen den beiden Beratungshäusern steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der globalen Fusion zwischen AON sowie Willis Towers Watson und dem erfolgreichen Abschluss marktüblicher Vertragsbedingungen. Damit wird LCP einer der größten Berater für betriebliche Versorgungssysteme in Deutschland.

Für LCP, ein inhabergeführtes Beratungsunternehmen für Altersvorsorge, Investment und Versicherungen in Großbritannien und Irland, erschließt die Übernahme nach eigenen Angaben ein großes Potenzial für die Integration und Innovation des deutschen Altersversorgungsmarktes nach dem Vorbild des eigenen Wegs in Großbritannien. „LCP hat bereits Erfahrung mit der Beratung von deutschen Unternehmen hinsichtlich ihrer internationalen Versorgungslösungen“, sagt Aaron Punwani, CEO von LCP. „Der deutsche Beratungsmarkt für betriebliche Altersvorsorge ist der drittgrößte der Welt. Mit dem erfolgreichen Team von Aon, der internationalen Aufstellung von LCP und unserer technologischen Stärke kӧnnen wir eine marktführende Position erreichen, die vergleichbar ist mit dem, was LCP in Großbritannien realisiert hat.“

LCP verwaltet rund 350 Milliarden Euro Anlagegelder

LCP bietet mit rund 800 Mitarbeitern Beratungsleistungen in den Bereichen Aktuariat, Versicherung und Pensionsberatung für mehr als 650 Unternehmen an. Dabei berät LCP Kunden bei der Anlage von rund 300 Milliarden britischen Pfund – umgerechnet rund 350 Milliarden Euro – Pensionsvermögen. Zu den Kunden gehören fast die Hälfte der FTSE 100 aus Großbritannien sowie zahlreiche DAX-Unternehmen. LCP wurde vor über 70 Jahren gegründet. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent auf 126,5 Millionen britischen Pfund (circa 145 Millionen Euro). Zu der Erfahrung von LCP auf dem deutschen Markt gehört die Beratung renommierter deutscher Unternehmen insbesondere bezogen auf ihre britischen Pensionspläne.

Das Pensionsgeschäft von AON beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter in Deutschland und hat Büros an fünf Standorten. Nach Abschluss der Transaktion wird das deutsche Team unter der Marke LCP die Arbeit fortsetzen und mit den Kollegen in Großbritannien zusammenarbeiten.

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