16.05.2018 | Von BERNHARD RAOS

Wie halten Sie es mit Ihren Daten?

Das Datenmanagement treibt institutionelle Investoren um. Outsourcing wird immer häufiger zum Thema.

Mehr als die Hälfte der institutionellen Investoren planen ihr Datenmanagement in den nächsten drei Jahren teilweise oder vollständig auszulagern. 2021 werden noch 36 Prozent in diesem Bereich eigenständig sein, während 15 Prozent vollständig an einen externen Partner auslagern. Dies ist das Resultat einer aktuellen Umfrage unter 86 Investoren durch State Street.

Mehr als die Hälfte der Befragten nennen die Regulierung als Treiber dieser Entwicklung. Gleichzeitig werden Daten – und was man damit macht – immer wichtiger. Knapp ein Drittel der Institutionellen sieht in der Berücksichtigung neuer Informationen oder alternativer Daten im Investitionsprozess einen Schlüssel, um das Vermögen in den nächsten fünf Jahren zu steigern. Noch glaubt aber erst eine Minderheit von gut einem Fünftel der Befragten, dass ihr Datenmanagement und ihre Analysefähigkeiten einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bringen.

Die State Street-Studie bringt weitere interessante Ergebnisse: So fühlen sich 68 Prozent sicher dabei, ihre Daten in der Cloud zu speichern. Die fehlende Integration zwischen verschiedenen Datenquellen und – typen ist für 43 Prozent der Befragten die grösste Herausforderung des Datenmanagements. Und das Vertrauen in die eigene Kompetenz hat in den letzten fünf Jahren deutlich abgenommen. 2013 gaben 91 Prozent an, sie hätten inhouse die nötigen Talente für das Datenmanagement, heute ist diese Zahl auf 60 Prozent gefallen.

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