Die katholischen Bistümer haben ein Bilanzvermögen von über 25 Milliarden Euro, gut zwei Drittel davon sind Kapitalanlagen.

Die 27 katholischen Bistümer vereinnahmen jährlich ein Kirchensteueraufkommen von über sechs Milliarden Euro und verkörpern ein Bilanzvermögen von fast 25 Milliarden Euro (ohne die Bistümer Münster und Eichstätt und teilweise ohne Nebenhaushalte und Stiftungen). Gut zwei Drittel davon – also fast 17 Milliarden Euro – stellen Kapitalanlagen dar (Wertpapiere des Anlagevermögens). Zu Marktwerten beträgt das Gesamtanlagevolumen fast 20 Milliarden Euro, das meist über Spezialfonds allokiert ist. Das restliche Vermögen besteht aus Sachanlagen (4 Milliarden Euro, überwiegend selbstgenutzte Immobilien), Liquidität (2 Milliarden) und sonstige Vermögensgegenstände.

Zu gut drei Viertel dieses Anlagevolumens konnte die Allokation ermittelt werden. Demnach sind drei Viertel der Gesamtmittel sind in Renten allokiert. Die Aktienquote reicht je nach Bistum von unter 1 bis 28 Prozent. Im kapitalgewichteten Schnitt beträgt sie rund 16 Prozent. Immobilien spielen auch in der Kapitalanlage eine wichtige Rolle, die Allokation reicht von 2 bis fast 20 Prozent, der kapitalgewichtete Mittelwert beträgt hier rund 8 Prozent. Nicht berücksichtigt sind hierin eigengenutzte Immobilien, die unter Sachanlagen subsumiert werden.

Alternative Investments wie Hedge Fonds oder Private Equity sind in der Regel explizit ausgeschlossen. Zudem spielt die Beachtung ethischer Grundsätze bei der Veranlagung eine wichtige Rolle.

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