Laut einer aktuellen Studie der Sloan School of Management am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Zusammenarbeit mit NN Investment Partners (NN IP) sollte der optimale Anteil von Schwellenländeranleihen in einem Fixed-Income-Portfolio in einem Umfeld mit steigenden Zinsen zwischen 8 und 35 Prozent liegen – und zwar abhängig von der Risikotoleranz der Investoren.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass selbst Anleger mit der niedrigsten Drawdown-Toleranz (0 Prozent auf Sicht von einem Jahr) von einer Allokation von 8 Prozent in Schwellenländeranleihen profitieren würden. Bei einer moderaten Drawdown-Toleranz von –5 Prozent steigt die Allokationsempfehlung deutlich auf 26 Prozent. Und für Anleger, die ein Drawdown-Risiko von –15 Prozent in Kauf nehmen können, liegt der optimale Anteil bei 35 Prozent.

Derzeit sind die Allokationen in Schwellenländeranleihen nach wie vor gering. So liegt der Anteil von Schwellenländeranleihen in globalen Anleiheindizes beispielsweise nur bei 2 bis 6 Prozent.

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