Der Norwegische Staatsfonds hat im ersten Halbjahr negative Renditen verzeichnet.

Der Government Pension Fund Global erzielte eine Rendite von -14,4 Prozent, was umgerechnet  -1 680 Milliarden Kronen entspricht. Die Rendite der Aktienanlagen des Fonds betrug -17,0 Prozent, die Rendite der festverzinslichen Anlagen -9,3 Prozent, während Anlagen in nicht börsennotierte Immobilien 7,1 Prozent einbrachten. Die Rendite der nicht börsennotierten erneuerbaren Energieinfrastruktur betrug -13,3 Prozent. Das berichtete Norges Bank Investment Management.

Die Rendite des Fonds war 1,14 Prozentpunkte besser als die Rendite des Referenzindex, was 156 Milliarden Kronen entspricht.

„Der Markt war geprägt von steigenden Zinsen, hoher Inflation und Krieg in Europa. Aktienanlagen sind um bis zu 17 Prozent zurückgegangen. Technologieaktien haben mit einer Rendite von -28 Prozent besonders schlecht abgeschnitten“, sagt Nicolai Tangen, CEO bei Norges Bank Investment Management. Mit Ausnahme des Sektors Energie haben alle Sektoren negative Renditen verzeichnet.

„Im ersten Halbjahr hat der Energiesektor 13 Prozent Rendite erzielt. Wir haben starke Preiserhöhungen für Öl, Gas und raffinierte Produkte erlebt“, so Tangen.

Die Krone verlor im Laufe des Quartals gegenüber mehreren der Hauptwährungen an Wert. Die Währungsbewegungen trugen zu einer Wertsteigerung des Fonds um 642 Milliarden Kronen bei. In der ersten Hälfte des Jahres beliefen sich die Zuflüsse in den Fonds auf 356 Milliarden Kronen.

Bis zum 30. Juni 2022 hatte der Fonds einen Wert von 11.657 Milliarden Kronen. 68,5 Prozent waren in Aktien, 28,3 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere, 3,0 Prozent in nicht börsennotierte Immobilien und 0,1 Prozent in nicht börsennotierte erneuerbare Energieinfrastruktur investiert.

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