Anzeige 26.06.2019 | Von Matthew McKelvey

Multi-Asset-Strategie abseits ausgetretener Pfade

Gastbeitrag von Matthew McKelvey, Head of Product Management, Multi-Asset und Specialist Equities bei Insight Investment

Institutionelle Investoren wie Pensionseinrichtungen wollen ihre Kapitalanlage zunehmend risikoärmer gestalten. Die Strategie des Insight Broad Opportunities Fund stellt den stetigen Vermögenszuwachs auf einem deutlich stabileren Renditepfad in den Mittelpunkt.

Das Renditeziel lautet auf Cash plus 4,5 Prozent nach Gebühren über einen rollierenden Fünfjahreszeitraum. Dies wollen wir mit einer deutlich niedrigeren Volatilität als bei direkten Aktieninvestments erreichen. Um dies umzusetzen, bedarf es mehrerer Bausteine. Dazu zählt vor allem ein außerordentlich hohes Maß an Flexibilität: Der Insight Broad Opportunities Fund ist in der Lage, in jeden Markt zu investieren, der unsere Kernanforderungen an Liquidität, Transparenz und Kosten erfüllen kann. Im Bereich traditioneller Anlageklassen favorisieren wir Aktien, High Yields aus den Emerging Markts sowie Staatsanleihen und konzentrieren uns auf möglichst liquide Investments, um die Kosten gering zu halten. Bei Aktien bevorzugen wir vor diesem Hintergrund Index-Futures, im Fixed Income-Bereich ist es eine Kombination aus Terminkontrakten auf Indizes, ETFs und intern gemanagten Fonds.

Darüber hinaus greifen wir auf Total Return-Strategien zurück, die insgesamt weniger von der Marktrichtung abhängig sein können. Auch extern verwaltete Strategien sind möglich. Aus Kostengründen spielen hier jedoch nur die Bereiche Infrastruktur und Rohstoffe eine Rolle. Dank der Kombination dieser verschiedenen Anlageklassen und Strategien wollen wir unser Möglichkeiten-Set erweitern und die Diversifikation über die traditionellen Ansätze hinaus verbessern.

Vielschichtiges Risikomanagement

Für jede Anlageklasse ist die niedrigstmögliche Gewichtung Null – was zeigt, dass wir kein Asset halten, bei dem wir negative Renditen erwarten. Ein Beispiel ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, während der wir praktisch keine Aktien in unserem Portfolio hatten. Momentan ist unsere Aktienquote mit 23 Prozent zugunsten von alternativen Strategien relativ niedrig. Das verwaltete Vermögen im Insight Broad Opportunities Fund beläuft sich derzeit auf sieben Milliarden Euro, die Gesamtkostenquote für die Euro-Anteilsklasse liegt bei 70 Basispunkten.

Unser in London ansässiges Team umfasst zehn Investmentmanager, die im Schnitt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung verfügen. Sämtliche Portfoliomanager verfügen über ein umfassendes Fachwissen Kompetenz, um das breite Spektrum an Anlagemöglichkeiten abzudecken, mit denen wir uns beschäftigen. Somit kann sich jeder in den Meetings einbringen, in denen die Investitionsentscheidungen getroffen werden.

Um das Gesamtrisiko zu messen und die Beiträge der einzelnen zugrunde liegenden Anlageklassen und Strategien zu schätzen, verwenden wir eine Reihe von Risikomodellierungssystemen. Grundlage der Strategie sind die Kontrollen des vielschichtigen Insight-Risikomanagementansatzes, der die Überwachung durch verschiedene Parteien und ausgefeilte Systeme auf täglicher, wöchentlicher und monatlicher Basis umfasst.

Fels in der Brandung

Unsere im Dezember 2004 implementierte Multi-Asset-Anlagestrategie orientiert sich an den Prinzipien Flexibilität, Transparenz und Kontrolle. Die Einhaltung dieser Vorgaben hat es uns ermöglicht, auch in den herausforderndsten Marktumfeldern erfolgreich zu agieren und die Risiken zu kontrollieren.

Das spiegelt sich nicht zuletzt in einem Drawdown von nur rund zehn Prozent wider, während sich die Börsen infolge der Finanzkrise fast halbierten. Auch das Risiko des exakten Market Timings ist mit Blick auf diese Multi-Asset-Anlagestrategie deutlich niedriger als in traditionellen Anlageklassen, weil Investoren nicht nur in eine einzelne Anlagekategorie investieren, sondern in eine Strategie, die ihr Exposure dynamisch einem breiten Spektrum von Anlageklassen anpasst.

Hinsichtlich der aktuellen Marktlage sehen wir einige Unsicherheiten. Das Wachstum in der EU rückt in den Gefahrenbereich, während die weltweite Handelspolitik mit unberechenbar bleibt. Auf der anderen Seite zeigt sich die US-Notenbank deutlich moderater. Damit wirken zwei gegensätzliche Kräfte, was bedeuten könnte, dass die Märkte für eine Weile seitwärts tendieren. Darum halten wir das Exposure gegenüber Risikoaktiva gering, während wir Total Return-Strategien größeres Gewicht beimessen. Taktisch vorzugehen ist offensichtlich das Gebot der Stunde.

Artikel teilen