Der Frage, wie Investoren in einem dauerhaften Niedrigzinsumfeld den nötigen Ertrag erzielen, ist Greenwich Associates nachgegangen.

Im Auftrag von Fidelity interviewte der Consultant 52 große Institutionelle in Asien und Europa. Ergebnis: Die Investoren auf beiden Kontinenten betonen die wachsende Bedeutung von regelmäßigen Erträgen im Vergleich zum Kapitalerhalt.

Etwa die Hälfte der Investoren nennt in der Umfrage konkrete Renditeziele; von diesen hat wiederum mehr als die Hälfte ihre Renditeziele in den vergangenen fünf Jahren verfehlt. Beispielsweise hatten europäische Institutionelle im Durchschnitt eine Zielrendite von 4,2 Prozent genannt, sie erreichten jedoch nur 3,4 Prozent. Weniger groß ist die Lücke bei asiatischen Investoren mit einem Ziel von 5,2 Prozent und erreichten 5,0 Prozent.

In der Umfrage zeigen die Investoren
großes Interesse an nichttraditionellen Einnahmequellen und wollen im traditionellen Anlagespektrum schrittweise die Risiken erhöhen. Die gefragtesten Anlageklassen in den nächsten Jahren sind Investment Grade Bonds (Industrie- und Schwellenländer). Aktien und Immobilien dürften auch profitieren. Der niedrigere Rang von High-Yield-Anleihen sei auf die Tatsache zurückzuführen, dass einige Anleger nicht investieren dürften.

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »
Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »