28.10.2018 | Von MICHAEL LENNERT

DWS Group mit neuem CEO

Asoka Wöhrmann wurde vom Aufsichtsrat der Deutschen Bank zum neuen Generalbevollmächtigten der Bank für das Asset Management berufen und übernimmt mit sofortiger Wirkung den Vorsitz der Geschäftsführung der DWS Group. Er folgt damit Nicolas Moreau, der zum Jahresende aus der Geschäftsführung der DWS Group ausscheidet.

Wöhrmann verantwortete bis 2015 als globaler Chef-Anlagestratege (CIO) das gesamte Fondsmanagement des Frankfurter Vermögensverwalters. Seither war er bei der Privat- und Firmenkundenbank der Deutschen Bank, wo er das Privatkundengeschäft in Deutschland geleitet hat. In seine Zeit dort fiel auch die Transformation des Privatkundengeschäfts und die Integration der Postbank, die er als Teil des Führungsteams rund um Christian Sewing und Frank Strauß verantwortet hat. Seit dem Börsengang der DWS Group war Wöhrmann Mitglied des Aufsichtsrats des Vermögensverwalters. Er scheidet nun aus diesem Gremium aus.

„Asoka Wöhrmann ist als intimer Kenner unserer Organisation, unserer Kunden auf der ganzen Welt sowie der Vermögensverwaltungsbranche die richtige Wahl, um der DWS Group weltweit den langfristigen Erfolg zu sichern. Der Aufsichtsrat der DWS Group freut sich darauf, mit ihm als neuem CEO zusammenzuarbeiten“, kommentierte Karl von Rohr, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DWS Group die Ernennung.

Wöhrmann wiederum betonte, dass mit dem Börsengang der Grundstein für den künftigen Erfolg gelegt worden sei. In einem herausfordernden Marktumfeld müsse die DWS den „Mehrwert ihres treuhänderischen Geschäfts sichtbar machen. Wir können stolz darauf sein, dass wir das nötige Rüstzeug dafür haben – mit unserem weltweiten Schatz an Talent und vielfältiger Expertise ebenso wie mit unserer breit aufgestellten Produktpalette.“

Die DWS Group verwaltete per 30. September 2018 ein Vermögen in Höhe von rund 692 Milliarden Euro und besitzt nach eigenen Angaben eine ausgesprochene Expertise im Active-, Passive- und Alternatives-Geschäft und legt einen starken Fokus
auf Umwelt-, soziale und Governance-Faktoren.

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