28.11.2019 | Von Antje Schiffler

Immobilienfonds für den Eintritt in internationale Märkte

“Structured Finance 2019” in Stuttgart: Im Workshop  “Immobilienfonds – zwischen Investititonsdruck und Investitionsmöglichkeit” diskutierten Bernd Franken, Geschäftsführer der Nordrheinischen Ärzteversorgung, Stefan Rockel, Geschäftsführer der Universal-Investment sowie dpn-Chefredakteur Michael Lennert.

Die Nordrheinische Ärzteversorgung nutzt Immobilienfonds für den Eintritt in Märkte außerhalb des bestehenden Portfolios von Wohn- und Büro-Bestandsimmobilien in Deutschland. Gemeinsam mit der Universal-Investment wurde für diesen Zweck ein Luxemburger Vehikel mit SCS-Struktur aufgelegt.

Die Immobilienquote wollen die Düsseldorfer innerhalb von drei Jahren von zurzeit 18 Prozent auf 22 Prozent erhöhen. Ziel ist es, den Immobilienbestand so zu diversifizieren, dass der deutsche Markt nur noch 35 Prozent ausmacht. Weitere 35 Prozent sollen im Euroraum angelegt werden und jeweils 15 Prozent in den USA und Asien. Es locken Renditen von 9 bis 12 Prozent in den USA und 14 bis 20 Prozent in Asien, die bis auf ein oder zwei Ausnahmen auch bereits erzielt werden, erläutert der Geschäftsführer.

Über 30 Asset Manager weltweit

Mit der Internationalisierung wurde das Handling zwar komplexer. “Aber so kriegt man auch die Rendite, die man braucht”, sagt Franken. Schließlich finde man die schönsten Pilze im Wald auch nicht an dem Weg, den alle entlanggehen, sondern auf den kleinen Pfaden.

Das Versorgungswerk arbeitet weltweit mit über 30 Asset Managern zusammen. “Für uns steht die Expertise des Managers ganz oben. In Newcomer würden wir nicht investieren”, erläutert Franken. In Düsseldorf baute das Versorgungswerk das Team um drei Mitarbeiter aus, die sich im Wesentlichen auf das Fondscontrolling konzentrieren.

 

 

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