Die Continental AG ist nicht nur im Reifengeschäft zunehmend internationaler ausgerichtet. Auch im Pension Asset Management ist die Gesellschaft inzwischen global aufgestellt mit Pensionsvermögen von insgesamt über 2,6 Milliarden Euro.

Die Vermögen konzentrieren sich im Wesentlichen auf USA (zirka 1,6 Milliarden Euro), Deutschland (710 Millionen Euro) und Großbritannien (290 Millionen Euro). Das berichtete Stefan Scholz, Leiter Finanzen & Treasury der Continental AG, auf der jüngsten UI-Risikomanagement Konferenz in Mainz. Bei Anwartschaften von etwas über 4 Milliarden Euro beläuft sich der Ausfinanzierungsgrad auf rund 2/3. Damit fühle man sich mehr als wohl angesichts einer Kapitalrendite der Conti von 15 bis 20 Prozent, meinte der Finanzchef.

Globale Aufstellung ist nicht gleich einheitlichem Management. Im Gegenteil, die unterschiedlichen Durchführungswege und Aufsichtsregime schlagen voll durch. So werden die Gelder in den USA in einem Mastertrust verwaltet, in Deutschland in zwei Pensionskassen sowie einem CTA und in Großbritannien in vier Pensionsplänen. Und die Gewichtung der Anlageklassen differiert deutlich: In USA liegt die Aktienquote – landesspezifisch – über 50 Prozent. Und ebenso landesspezifisch ist die Quote in Deutschland weitaus niedriger – sicherheitsorientierter. Die hohe Quote der USA wäre in Deutschland allein schon aufsichtsrechtlich nicht möglich.

Das Management erfolgt in Deutschland weitgehend durch externe Manager, primär in institutionellen Publikumsfonds und Spezialfonds. Und die bevorzugten Anlageklassen? „In letzter Zeit vor allem Wandelanleihen und Absolute Return Fonds“, so Scholz.

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