Was kann unser unheiliger BUNTEs-Präsident Christian Wulff tun, um Korruption in seinem Heimatland zu vermeiden?

Diese Frage eines Journalisten auf Wulffs Italien-Reise war natürlich gemein. Genauso gut könnten Journalisten auch endlich einmal so richtig Druck auf die Vertreter von S&P, Moody‘s und Fitch machen. Was können die tun, damit sie bessere Ratings fabrizieren? Die Antwort ist immer dieselbe: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing – das eherne Gesetz menschlichen Zusammenwirkens. Wer würde ausgerechnet von US-Agenturen verlangen können, sich darüber hinwegsetzen zu wollen und ihr lukratives Finanzierungsmodell freiwillig aufzugeben? Eben. Unser BUNTEs-Präsident hat das Problem gelöst: Der lebenslange Ehrensold – financed by Steuerzahler – ist so lukrativ, dass er auf private niedersächsische Gefälligkeiten nun locker verzichten kann. Dieses Privileg wird den Ratern verwehrt bleiben (hoffentlich!). Also wird es für sie der Markt richten. Und wie wurde BVV-Chef Rainer Jakubowski kürzlich so schön zitiert: „Seit kurzem arbeiten wir für unser tägliches Anlagegeschäft mit zwei kleineren Analysehäusern zusammen. Deren Urteil hat nun stärkeren Einfluss auf unsere Meinungsbildung als S&P, Moody‘s und Fitch.“ Who the f… are they, anyway?

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