Im letzten Jahr haben Family Offices überdurchschnittlich performt und die vermögenden Familien setzen stärker auf nachhaltige Anlagen.

Nach einem schwachen Anlagejahr 2015 mit einem bescheidenen Plus von 0,3 Prozent haben sich die Erträge von Family Offices im letzten Jahre deutlich erholt. Sie beliefen sich im Durchschnitt auf sieben Prozent. Besonders gut lief es für Family Offices in Nordamerika. Insgesamt wurden mehr Gelder in börsennotierten und privaten Beteiligungen angelegt. Ende 2016 entfielen 27,1 Prozent der Allokationen reicher Familien auf börsennotierte Aktien und 20,3 Prozent auf Privat Equity-Anlagen.

Diese Zahlen liefert der aktuelle „Global Family Office Report 2017“ der Schweizer Grossbank UBS in Zusammenarbeit mit dem Analyseexperten von Campden Wealth. Was besonders auffällt: Mehr als 40 Prozent der befragten Family Offices geben an, vermehrt auf Impact Investing und ESG-Kriterien zu setzen. Laut Studie engagieren sich 62,5 Prozent der Superreichen, die bereits auf Nachhaltigkeit setzen, über Direktinvestitionen und 56,3 Prozent über Private-Equity-Anlagen.

Bevorzugte Anlagesektoren sind dabei die Bildung, der Umweltschutz und die effiziente Energie-und Ressourcennutzung. Treiber der Entwicklung ist auch ein Sinneswandel bei den Vermögenden. Insbesondere die Generation der nach 1980 geborenen engagiert sich stärker im Bereich Impact Investing. Weil laut UBS-Report fast 70 Prozent der Family Offices innerhalb der nächsten 15 Jahre ihre Vermögen an die nächste Generation übertragen wird, dürfte sich der ESG-Trend verstärken.

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