Multi-Asset-Fonds sollten sich durch ihre Flexibilität auszeichnen – jedoch bedeutet das im Umkehrschluss auch, dass sie sich im Bezug auf Aufbau und Risikoprofil des Portfolios deutlich unterscheiden können.

Laut Lombard Odiers neuer Analyse, in welcher Multi-Asset-Fonds in zwei unterschiedlichen Marktumfeldern miteinander verglichen wurden, halten Mischfonds grundsätzlich ihr Versprechen, Ertrag in Wachstumsphasen und Schutz in Baissephasen zu bieten.

Das Jahr 2019 war in Bezug auf das Marktumfeld von positiven Renditen geprägt, im Gegensatz dazu war das erste Quartal 2020 von sinkenden Erträgen und hohen Volatilitätsniveaus gezeichnet.

Die Experten von Lombard Odier gingen bei ihrer Analyse davon aus, dass Multi-Asset-Fonds mit unterschiedlichen Risikoprofilen in den verschiedenen Marktumfeldern auch unterschiedlich abschneiden würden. Zu erwarten wäre zum einen, dass sich Strategien mit einem aggressiveren Risikoprofil im Jahr 2019 gut entwickelten, im ersten Quartal 2020 allerdings Schwierigkeiten gehabt haben könnten. Zum anderen wäre umgekehrt zu vermuten, dass sich Strategien mit einem konservativeren Risikoprofil im Jahr 2019 unterdurchschnittlich entwickelten, im ersten Quartal 2020 ihre Konkurrenten jedoch übertroffen haben dürften. Um diese Hypothesen zu überprüfen, wurde eine Kombination der Morningstar-Kategorien Cautious Allocation und Flexible Allocation genutzt.

Multi-Asset-Strategien unter Umständen erfolgreich

Die Analyse kam laut Experten zu dem wenig überraschenden Ergebnis, dass sich die Fonds von der Weiterentwicklung her stark unterscheiden. Es gibt keine Fonds, die die in beiden Zeiträumen zu den Top-Performern gehörten, was zeigt, dass dies ein fast unerreichbares Ziel ist – laut Lombard Odier quasi das Nirvana der Anlagenwelt.

Der Asset Manager ist davon überzeugt, dass Multi-Asset-Strategien sich als erfolgreich erweisen und unabhängig vom Marktumfeld Renditen erwirtschaften können, wenn die Anfälligkeit des Portfolios für Wirtschaftszyklen durch eine strategische, taktische und auf den Schutz in Baissephasen ausgerichtete Portfolioverwaltung ausgeglichen wird.

Die 1796 gegründete Privatbank mit Hauptsitz in Genf ist seit Anbeginn im Besitz ihrer Teilhaber und verwaltet aktuell ein Vermögen von rund 56 Milliarden Schweizer Franken.

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