Im Hause Willis Towers Watson wird Tobias Bockholt zum 1. April 2021 die Position Leiter Investment Consulting für Deutschland übernehmen.

Der Geschäftsbereich Investment Consulting unterstützt institutionelle Anleger durch Investmentberatung, Portfoliokonstruktion und Fiduciary Management. Bockholt folgt in seiner neuen Position als Leiter Investment Consulting für Deutschland auf Nigel Cresswell. Cresswells Aufgaben im Aufsichtsrat des Willis Towers Watson Pensionsfonds wird künftig Matthias Paetzel, Director bei Willis Towers Watson, übernehmen.

Tobias Bockholt, Willis Towers Watson

Bockholt betreut bei Willis Towers Watson insbesondere regulierte Anleger wie Pensionskassen und Versorgungswerke. Der 48-jährige verfügt über knapp 20 Jahre Erfahrung im Asset-Management und Investment-Banking. Auch hat er seinen Fokus auf den weiteren Ausbau des Investment-Consulting in Deutschland gelegt. Auch fokussiert er sich auf Alternative Anlageklassen im Bereich der regulierten und kirchlichen Anleger. Bevor Bockholt 2015 in das Unternehmen eintrat, war er als Head of Institutional Clients bei BNP Paribas Investment Partners in Deutschland tätig.

Durch Niedrigzinsphase erhöhter Bedarf an Anlageberatung

Das Investment-Geschäft von Willis Towers Watson ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Grund für den gestiegenen Bedarf an Investment-Dienstleistungen sei nach Einschätzung von Bockholt die wachsende Komplexität der regulatorischen Rahmenbedingungen. Hinzu komme das in der Niedrigzinsphase stärker herausfordernde Kapitalmarktumfeld. „Die Corona-Krise dürfte das Niedrigzinsumfeld noch weiter zementieren“, schätzt er die aktuelle Situation ein.

Willis Towers Watson empfiehlt, wenn die Renditeziele weiterhin erreicht werden wollen, stärker in Alternatives und Private Markets zu investieren. „Dies erfordert eine deutliche Stärkung der Governance, eine engmaschigere und dynamischere Steuerung, um bei Wertschwankungen schnell eingreifen zu können, und ein umfangreiches Fachwissen. Bei vielen Investoren rechnet es sich nicht, dies inhouse vorzuhalten – hier ist der externe Einkauf im Rahmen eines Fiduciary Management die zielführende Option“, schließt Bockholt.

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »
Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »