Im Rückblick könnte 2020 als Wendepunkt für Weltwirtschaft, Gesundheitsfürsorge und Politik erscheinen. Auch für das aktuelle Jahr hat Capital Group hat einen umfangreichen Jahres- und Marktausblick gewagt.

2020 gilt als ein Jahr, das unser Leben nachhaltig verändert und die Digitalisierung der Arbeitswelt vorangebracht hat. Diese und die folgenden Aussagen entstammen einer aktuellen Analyse von Capital Group.

Die Weltwirtschaft erholt sich allmählich. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2021 5,2 Prozent Weltwirtschaftswachstum. Allerdings bleiben auch dieses Jahr Risiken, vor allem das erneute Aufflammen der Pandemie.

Niedrigzinsen stützen die Märkte laut Capital Group weiter, Aktien könnten daher weiter zulegen. Immer mehr institutionelle Anleger ziehen diese wegen ihrer höheren Ertragsaussichten anderen Asset-Klassen vor, so Capital Group.

Die Digitalisierung wurde ebenfalls enorm vorangetrieben. Ärzte machen digitale Hausbesuche, Fortschritte in der Medizintechnik und Verhaltensänderungen verbessern die ärztliche Versorgung und sorgen für Anlagechancen, erläutern die Experten weiter.

2021 dürfte einigen stark von Corona betroffenen Sektoren Erholung gelingen

Der Reisebranche und anderen stark von Corona betroffenen Sektoren dürfte ein Comeback gelingen, da Nachholbedarf besteht. Die Menschen fiebern ihrem nächsten Urlaub entgegen – oder wollen einfach nur im Restaurant essen. In puncto neue Technologien liegen laut der Analyse Europa und Asien vorne, beispielsweise bei erneuerbaren Energien oder digitalen Zahlungen.

In unsicheren Zeiten zählen alte Stärken, daher bleiben die Kernmärkte auch dieses Jahr interessant. 2020 brachen Aktien so schnell ein wie noch nie. Qualitätsanleihen scheinen deswegen noch immer wichtig, um die Marktschwankungen abzupuffern.

Nach hohen Zuflüssen in US-Unternehmensanleihen sollten Investoren jetzt wählerisch sein, die Jagd nach Rendite geht laut Capital Group weiter. Auch bei Emerging-Market-Anleihen raten sie sorgfältig auszuwählen, da es die Emerging Markets den Industrieländern gleichtun und ihre Geld- und Fiskalpolitik ebenfalls lockern werden. Laut den Experten droht daher eine zu hohe und nicht mehr nachhaltige Verschuldung.

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