Laut dem Bostoner Finanzhaus State Street ist das Anlegervertrauen im Juli 2020 um satte 9,2 Punkte gegenüber dem Vormonat gesunken.

Der globale Investor Confidence Index (ICI) von State Street liegt nun bei 84,4 Punkten. Besonders kräftig bergab ging es mit der Stimmung der institutionellen Investoren in Nordamerika und Asien. So knickte der nordamerikanische ICI um 9,1 Punkte auf 76,7 Punkte ein. Der asiatische ICI fiel mit einem Rückgang um 13,7 Punkte auf den Stand von 86,7 Zählern. Vergleichsweise stabil zeigte sich indes der europäische Wert. Der Konfidenz-Index gab vergleichsweise leicht nach von 119,9 auf 117,8 Punkte.

Grund für den Rückgang ist laut Marvin Loh, Senior Macro Stratege bei State Street Global Markets, der starke Anstieg der Neuinfektionen mit Covid-19 in den USA und den Emerging Markets. Dennoch ist der Juliwert der zweithöchste Wert seit einem Jahr, betont der Experte.

State Street

Quelle: State Street

Der Index misst das Vertrauen beziehungsweise die Risikobereitschaft von institutionellen Investoren. Der Wert von 100 ist neutral. Dies ist das Niveau, auf dem Investoren ihre langfristigen Allokationen in risikoreiche Anlagen weder erhöhen noch verringern. Untersucht wird  das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten der Anleger. Der Index wurde von State Street Global Exchange entwickelt, der Marktforschungstochter von State Street.

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