28.11.2018 | Von BERNHARD RAOS

Vergoldete Manager

Wer in Private Equity arbeitet, hat das große Los gezogen. Die Löhne der Manager steigen stark.

Immer mehr institutionelle Investoren erweitern ihre Asset Allocation durch Anlagen in Private Equity. Und was begehrt ist, wird teurer: Von diesem Trend profitieren auch die Mitarbeiter der Branche. In den USA kommen Managing Partner auf ein stolzes Basissalär von umgerechnet rund 697.000 Euro, ein Plus von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen liefert das amerikanische Personalberatungsunternehmen Heidrick & Struggles mit seiner neuesten Lohnumfrage.

Abgesahnt wird nicht nur ganz oben. Auch auf der Management-Ebene darunter, der Principal-Stufe, lässt es sich mit durchschnittlich 289.000 Dollar gut leben. Hier beträgt der Anstieg 10,3 Prozent. Selbst auf dem Level der “normalen” Angestellten (Associates) steigen die Löhne gegenüber dem Vorjahr noch um 6,8 Prozent.

Zum Basissalär kommen noch die Boni. Und das nicht zu knapp, glaubt man der Umfrage. Über drei Viertel der Befragten gaben an, ihre Boni seien im letzten Jahr gestiegen – um bis zu 50 Prozent für die Spitzengruppe. Gleichzeitig können sich die Mitarbeiter der Private Equity-Branche ihre Arbeitgeber aussuchen. Vor allem auf Vice-President-Stufe gehen in den USA bis zu vier Job-Angebote pro Woche ein. Der Markt läuft definitiv heiß.

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