06.11.2019 | Von Erika Neufeld

Nur in Europa wächst das Vertrauen in Aktien noch

Das Investorvertrauen ist im Oktober weltweit um 0.9 Punkte auf 79.2 gesunken, so das Ergebnis des State Street Investor Confidence Index (ICI) für Oktober 2019.

Bildquelle: g-stockstudio/iStock/GettyImagesPlus

Der Global Investor Confidence Index sank auf 79,2 und damit um 0,9 Punkte gegenüber dem bereinigten Wert von 80,1 für September. Grund für den Stimmungseinbruch bei den Anlegern ist der Rückgang des
nordamerikanischen ICI um 4,3 Punkte auf 67,6 und des asiatischen ICI um 1,5 Punkte auf 85,6. Im Gegensatz dazu stieg der europäische ICI im zweiten Monat in Folge deutlich an, von 107,4 auf 132,9.

“Trotz neuer Höchststände an der Börse ist das Vertrauen der US-Investoren im Oktober weiter gesunken”, erklärt Marvin Loh, Senior Makrostratege bei State Street Global Markets.” Trotz einer entgegenkommenderen Fed scheinen sich die sich vertiefenden geopolitischen Risiken in Verbindung mit den bisher hohen
Aktienbewertungen in den USA im Moment negativ auf die Stimmung der Anleger auszuwirken.”
“Das Vertrauen der Anleger in Europa ist im Oktober wieder deutlich gestiegen, da die positive Entwicklung der Brexit-Verhandlungen und der Handelskriegsgespräche in der Region zu massiven Aktienankäufen geführt hat”, erklärt Kenneth Froot. “Dies hat die Institute veranlasst, ihre Kassenbestände zu reduzieren; sie haben sowohl Aktien gekauft, um die risikorelevanten Entwicklungen zu nutzen, als auch Anleihen, um die Rendite zu steigern.”

Der Index wird weltweit jeweils am letzten Mittwoch des Monats um 10.00 Uhr Eastern Time in Boston veröffentlicht. Weitere Informationen über den State Street Investor Confidence Index finden Sie hier:
http://www.statestreet.com/ideas/investor-confidence-index.html

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