Die Performance von Pensionskassen in der Schweiz hat sich im Juli positiv entwickelt.

Trotz eines geopolitisch unsicheren ­Umfelds war der Juli ein positiver ­Monat für Schweizer Pensionskassen. Das geht aus dem UBS-Pensionskassen-Performance-Index hervor.

In Zahlen ausgedrückt beträgt die durchschnittliche Monatsperformance nach ­Abzug von Gebühren 0,81 Prozent, seit Jahresbeginn waren es 8,27 Prozent. Dabei fiel die Performance aller Vergleichsgruppen etwa gleich aus. Die mittleren V­orsorgeeinrichtungen verbuchten das beste durchschnittliche Ergebnis mit 0,85 Prozent. Die kleinen Vorsorgeeinrichtungen waren mit 0,82 Prozent leicht schlechter und die grossen bildeten das Schlusslicht mit 0,77 Prozent.

Alle Anlageklassen haben im Juli ­positiv zur Performance der Schweizer ­Pensionskassen beigetragen, mit am stärksten Hedgefonds mit 1,54 Prozent. Schweizer Anleihen trugen mit 1,23 Prozent und Anleihen in Fremdwährung mit 1,28 Prozent zur Performance bei.

Große Pensionskassen haben wiederum ihre Liquidität reduziert und mit den freigesetzten Mitteln verstärkt in Anleihen und Aktien investiert. Bei den mittleren Vorsorgewerken sind keine erheblichen Veränderungen zu verzeichnen. Kleine Pensionskassen haben den Allokationsmix in Inlandsanleihen und globale Aktien erhöht. Im Gegenzug wurden Anteile in Hypotheken und Auslandsanleihen reduziert.

Kumuliert erwirtschafteten die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen von Messbeginn im Januar 2006 laut UBS einen Wertzuwachs von 53,62 Prozent.

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