Einheiten von Munich Re sowie der MEAG Infrastructure Debt Fund finanzieren im Rahmen einer Public-Private-Partnerships (PPP) ein Infrastruktur-Projekt in den Niederlanden.

Ein 11 km langer Autobahnabschnitt der A9 bei Amsterdam soll ausgebaut werden. Nach Fertigstellung umfasst das Projekt zudem Betrieb und Instandhaltung des Teilstücks über einen Zeitraum von 14 Jahren. Investiert haben Einheiten von Munich Re (Gruppe) sowie der MEAG Infrastructure Debt Fund, der institutionelle Anleger am Renditepotenzial der Assetklasse Infrastructure Debt beteiligt. Das Projekt hat ein Volumen von knapp einer Milliarde Euro.

Fünftes PPP-Projekt in den Niederlanden

Für die MEAG ist eigenen Angaben zufolge das fünfte Fremdkapital-Investment in den Niederlanden. MEAG ist außerdem beteiligt an der Finanzierung von zwei PPP-Projekten zum Neubau und langfristigen Betrieb von Gerichtsgebäuden in Breda und Amsterdam sowie an der langfristigen PPP-Finanzierung der A16 Autobahn und der A24 Blankenburg-Verbindung jeweils bei Rotterdam.

Holger Kerzel, Geschäftsführer der MEAG: „Für unsere Kunden in und außerhalb der  Gruppe ist der Autobahnausbau eine attraktive Investitionsmöglichkeit mit überschaubaren Risiken und stabiler langfristiger Rendite. Die Niederlande nutzen sehr geschickt das Engagement privater Investoren zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Infrastruktur.“

Erste Investition in Irland

Wie das Unternehmen zuvor ebenfalls mitteilte, erwirbt MEAG von DIF Capital Partners eine Beteiligung am Dublin Waste to Energy PPP Projekt. Die Müllverbrennungsanlage ist die größte ihrer Art in Irland. Das Projekt wurde im Rahmen einer PPP realisiert und erlaubt den Betrieb der Anlage über eine Konzessionslaufzeit von 45 Jahren. Das Projekt profitiert von den irischen Einspeisetarifen für erneuerbare Energien.

“Sie ist unsere erste Investition in Irland, diversifiziert somit das Länderrisiko, und sie stellt unser erstes Engagement in eine Müllverbrennungsanlage dar. Der irische Staat fördert das Kraftwerk als positiven Beitrag zum irischen Klimaschutzprogramm. Eine langfristig gegebene hohe Einnahmensicherheit durch ein entsprechendes Preisregime dient zur Bedeckung der Zahlungsverpflichtungen im Versicherungsgeschäft unserer Konzernmandanten“, so Holger Kerzel, MEAG-Geschäftsführer.

Die MEAG steht für das Vermögensmanagement von Munich Re und ERGO und ist in Europa, Asien und Nordamerika präsent. Insgesamt verwaltet die MEAG Kapitalanlagen im Wert von 278 Milliarden Euro.

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