Die global gelisteten Infrastrukturanlagen gaben im November nach. Aber nicht alle Bereiche entwickelten sich schlecht. Versorgungsunternehmen und Mautstraßen schnitten beispielsweise gut ab, so der Asset Manager First Sentier Investors.

Die Anlageklasse der Global Listed Infrastructure gab im November nach, allerdings schnitten Versorgungsunternehmen und Mautstraßen gut ab. Schlecht entwickelten sich hingegen Flughäfen und Pipelines, so der Asset Manager First Sentier Investors.

Die neue Covid-Variante Omikron und die Hinweise darauf, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen früher als erwartet reduzieren könnte, belasteten die Finanzmärkte. Manche Bereiche im Infrastruktursektor waren mehr von diesen Entwicklungen betroffen als andere.

Am besten entwickelte sich der Infrastruktursektor Wasser/Abfall mit einem Plus von einem Prozent, da die Anleger ein defensives Investment suchten. Mautstraßen hielten sich mit einem Plus von ebenfalls einem Prozent gleichermaßen gut, wobei die Betreiber im asiatisch-pazifischen Raum tendenziell besser performten als ihre europäischen Wettbewerber.

Am schlechtesten entwickelte sich der Sektor Pipelines mit einem Minus von sechs Prozent. Grund hierfür war die Befürchtung, dass die Coronavirus-Variante Omikron die globale wirtschaftliche Erholung behindern und die Nachfrage nach Energie verringern könnte. Mit einem Minus von ebenfalls sechs Prozent schnitten Flughäfen unterdurchschnittlich ab. Das war dadurch bedingt, dass im November eine Reihe von Reisebeschränkungen verhängt wurden.

Die beste Performance im Infrastrukturbereich erzielte das Vereinigte Königreich mit einem Zuwachs von sieben Prozent, die auf Kursgewinne bei den dortigen Versorgungsunternehmen zurückzuführen ist. Am schlechtesten schnitt die Infrastrukturregion Kanada mit einem Verlust von fünf Prozent ab, bedingt durch die schwache Performance der dortigen Pipelines.

First Sentier Investors verwaltet weltweit ein Vermögen von mehr als 154,1 Milliarden Euro. Die Gesellschaft, die zuvor First State Investments hieß, wurde im August 2019 von der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc., erworben.

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