Logistik- und Wohngebäude haben sich in der Krise als widerstandsfähiger erwiesen als der Non-Food-Einzelhandel oder Hotels, beobachtet Dr. Christoph Schumacher, Leiter Global Real Estate, Credit Suisse Asset Management.

Wie kommen Immobilien als Anlageklasse aus der Sicht institutioneller Investoren durch die Corona-Krise?

Bis jetzt hat sich die Anlageklasse gut geschlagen, nicht zuletzt aufgrund der einschneidenden Maßnahmen, die in vielen Ländern getroffen wurden. Wir stehen allerdings erst in der ersten Verarbeitungsphase an den Märkten, da eine nachhaltige Erholung erst möglich ist, wenn die Pandemie unter Kontrolle ist. Mit unseren Portfolios sind wir aber sehr gut aufgestellt.

Welche Arten von Immobilien lohnen ein neues Investment? Und wovon sollten Investoren lieber ihre Finger lassen?

Die Corona-Krise hat den Strukturwandel in verschiedenen Branchen stark beschleunigt. Dabei haben sich Logistik- und Wohngebäude als widerstandsfähiger erwiesen als der Non-Food-Einzelhandel oder Hotels. Da wir diversifiziert unterwegs sind, können wir davon auch profitieren. Die Vergangenheit zeigt aber klar: Es lohnt sich, die Augen in allen Sektoren für Opportunitäten offen zu halten.

In welchen Regionen und Ländern eröffnen sich kurz- bis mittelfristig neue Chancen im Immobiliensektor für institutionelle Investoren?

Wir fokussieren auf zwei Dinge: auf die Erhöhung der Effizienz unserer bestehenden Immobilieninvestitionen sowie eine sorgfältige Analyse der Immobilienangebote und -märkte. Unsere Core- und Value-Add-Fonds verfügen noch über viel trockenes Pulver, das wir bei Bedarf einsetzen können. In jeder Region und jedem Land werden Chancen entstehen – es gilt nur, sie zu erkennen und zu nutzen.

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