Ein Service der Financial Times Limited

Latest articles from Von Pascal Bazzazi

Archiv | 07 Juni 2010

ESFS-Zeitplan wackelt

Der Zeitplan zur Schaffung des European System of Financial Supervisors (ESFS) bis Anfang 2011 dürfte kaum mehr zu halten sein. Im Trilog-Verfahren zwischen Rat, Kommission und Europäischem Parlament (EP) fordern die Abgeordneten bis in die Reihen der Konservativen weitreichendere Befugnisse für die neuen Aufsichtsbehörden, die European In­­su­­r- ance and Occupational Pensions Authority (Eiopa), die European Banking Authority (Eba) und die European Securities and Markets Authority (Esma). Ursprünglich hätten die Parlamentarier am 15. Juni in erster Lesung den Kompromiss von Rat und Kommission beschließen sollen, dies erscheint nun unwahrscheinlich.

Archiv | 07 Juni 2010

BVV: fragwürdiger Zwang zur Defensive

Archiv | 07 Juni 2010

Plan Assets im Dax 2009: minus 5 bis plus 18

Durchschnittliche Aktienquote im Planvermögen 24 Prozent: Die bAV im Dax ist deutlich aggressiver investiert als ihre stärker regulierten Kameraden (Pensionskasse und Co. liegen bei circa 3 Prozent). Im Schnitt brachten es die Dax-Treasurer 2009 damit auf 9 Prozent Rendite im Planvermögen (Vorjahr 9 bis 10 Prozent Verlust). Die Bandbreite liegt laut Mercer ­zwischen 2 (Infineon) und 18 Prozent (Deutsche Börse). Mit minus 5 Prozent aus dem Rahmen gefallen ist allerdings die Deutsche Telekom. Nach Aussage des Unternehmens sei dies hauptsächlich auf bilanzielle Umgliederungseffekte zurückzuführen, geschuldet der Zusammenlegung der ­T-Mobile UK und Orange UK in ein Joint Venture, da es unter IFRS erforderlich ist, die Vermögenswerte der T-Mobile UK als „zur Veräußerung gehalten“ zu klassifizieren.

Archiv | 07 Juni 2010

IAS 19: Cash bleibt Fact

So, das Exposure Draft zum IAS 19 liegt vor, und nachdem sich Sir David Tweedie und das IASB schon vorzeitig vom Gedanken einer transparenten, aber überharten Sofort­amortisation aller versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste verabschiedet haben, sind die jetzigen Vorschläge wenig überraschend: Der Korridor wird beerdigt, die Verrechnung gegen das Eigenkapital wird einzig zulässige Methode.

Archiv | 07 Juni 2010

Europe for sale: Zum Dritten

Archiv | 07 Juni 2010

Euro-Rettung: Da lacht der Mops Alexis

Archiv | 18 Februar 2010

Risiken raus, Akzeptanz rein

Erfolgsabhängige Komponenten könnten künftig in der betrieblichen Altersversorgung mehr Verbreitung finden. Auf der Towers-Watson-Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2010“ am 28. Januar in Wiesbaden berichtete Dr. Guntram Hepperle, Experte für Pension Risk Management bei dem frisch fusionierten Berater, dass erfolgsabhängige Komponenten, seien sie in Verbindung mit einem fixen Grundbeitrag oder alleinstehend, zwar in der derzeitigen Praxis noch eine geringe Verbreitung haben, dennoch sichtbar zulegen.

Archiv | 18 Februar 2010

Regulierte PK: Zusatzabsicherung?

  In die weitere Absicherung regulierter Pensionskassen kommt Bewegung. ­Joachim Schwind, Chef der Höchster PK und Vorsitzender der Fachvereinigung Pensionskassen bei der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung, äußerte auf der aba-Sonderveranstaltung zur Insolvenzsicherung am 26. Januar in Köln die grundsätzliche Bereitschaft zu einer entsprechenden Regelung, soweit sich konkreter Bedarf abzeichnen sollte. Für den Fall tendiert er zu „einem eigenständigen PK-Sicherungsfonds“. Dabei sollten jedoch Ergebnisse derzeit laufender Studien des BMAS und der Bafin abgewartet werden. Ein Absicherungsmodell müsse zudem finanzierbar und kalkulierbar sein und einen Überforderungsschutz der Pensionskassen vorsehen. In seinem von der Branche mit Spannung erwarteten Vortrag hielt er sich zwar mit Einzelheiten zurück, illustrierte aber mögliche Größenordnungen durch Vergleich mit dem für Lebensversicherer gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsfonds. Die Deckungsrückstellungen regulierter Pensionskassen betragen heute circa 90 Milliarden Euro. Bei einem zu Protektor analogen Beitragssatz von 0,2 Promille würden dem Sicherungsvermögen rund 18 Millionen Euro jährlich zugeführt, nach fünf Jahren wären analog 1 Promille, hier entsprechend 90 Millionen Euro, kumuliert.

Archiv | 14 Dezember 2009

U-Pensionsfonds wollen eigenes Gesetz

Die Unternehmenspensionsfonds von Siemens, Deutscher Telekom, Bosch, MAN und RWE wünschen sich eine stärkere Berücksichtigung des Prudent-Person-Konzepts in der Aufsichtspraxis. Die fünf haben sich bereits an die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA gewandt. Bernhard Wiesner, Chef des Bosch Pensionsfonds, zu dpn: „Die Aufsichtspraxis ist von der Versicherungsperspektive dominiert. Der Pensionsfonds definiert sich im VAG aus sieben Paragrafen und einem Generalverweis auf die Lebensversicherer. Die Zeit ist reif für ein eigenständiges Pensionsfondsaufsichtsgesetz.“

Archiv | 09 November 2009

IAS 19-Reform: der Zeitplan steht

Schwankungen bei Pensionsverpflichtungen und Plan Assets könnten in Zukunft unmittelbar über die Gewinn- und Verlustrechnung auf die Ergebnisse der Konzerne durchschlagen. Dies wäre die Folge der geplanten Abschaffung der beiden derzeitigen Puffermechanismen, der Korridor- und der Sorie-Methode. Nun steht schon mal der zeitliche Auftakt fest: Mit einem Exposure Draft des zuständigen International Accounting Standard Boards unter Chairman Sir David Tweedie ist nun im ersten Quartal 2010 zu rechnen.

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