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Latest articles from Pascal Bazzazi

Savoir-vivre in der betrieblichen Altersversorgung

Aus seiner Genese heraus hat der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis in Deutschland viel höhere Pensionsverbindlichkeiten als in Frankreich. Dank hoher Profitabilität kann man es sich in Paris dabei leisten, den eigenen Strategien auch in der Krise treu zu bleiben.

Oranje: Der Stoff, aus dem die Unterdeckung ist

In den Niederlanden spielt die bAV eine ungleich größere Rolle als in Deutschland, ist aber in der Finanzkrise zumindest temporär unter die Räder gekommen. Lokale Rechnungslegung und aggressives Asset Management paaren sich zu einem explosiven Mix. Doch Systemfragen stellt man nicht.

Archiv | 18 Juni 2009

Finanzministerium allein zu Haus

Kaum sind in der Frage der Unterwerfung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) unter das Regime von Solvency II ermutigende Vorentscheidungen gefallen, sorgt der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarkt- und Versicherungsaufsicht für neue Unruhe auf dem bAV-Parkett. Der Entwurf sieht vor, dass gemäß einem überarbeiteten Paragrafen 7a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) von Aufsichtsratsmitgliedern in Versicherungsunternehmen eine fachliche Qualifikation verlangt wird, die der einer Führungsfunktion bei einem Versicherer gleichkommt.

Die Weichen stellen für den Zug an die Börse

Nicht heute und morgen, doch in naher Zukunft wird die Deutsche Bahn als das letzte der drei großen Staatsunternehmen an den Kapitalmarkt drängen. Wie bei den Personalgiganten Deutsche Post und Deutsche Telekom werden die Analysten auch hier die betriebliche Altersversorgung genau ansehen.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 20 April 2009

Pascal Bazzazi: Totaler Krieg – Trojanisches Pferd

Der Beobachter fragte sich schon länger, wie denn Versicherer und bAV-Puristen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) in Sachen Solvency II miteinander auskommen. Doch nun wird der Konflikt öffentlich. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ließ in die Brüsseler Stellungnahme der aba zur Pensionsfondsrichtlinie explizit den Passus aufnehmen, dass diese „nicht die Position der in der aba organisierten Versicherer wiedergibt“, und hat eine eigene Stellungnahme eingereicht.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 26 Februar 2009

Destruktiver gehts nimmer

Erst Tarife hart an der Betrugsgrenze unter die Leute bringen, dann Störfälle vor Gericht kommen lassen, anschließend auch noch in Revision gehen, in letzter Minute Schweigegeld anbieten und sich schließlich fünf vor zwölf plump darauf verlegen, höchstrichterliche Rechtsprechung zu verhindern. Destruktiver gehts nimmer. Und planloser wohl auch nicht.

Archiv | 26 Februar 2009

Wer soll das bezahlen?

bAV in Bonn: gelber Riese, großes Rad

Wer als einer der größten Arbeitgeber der Welt in über 200 Ländern operiert, daneben in seinem Heimatland noch Zehntausende Beamte beschäftigt und versorgen muss, für den wird die Kontrolle über seine bAV zur Kardinalfrage. Die Herausforderungen der Deutschen Post sind ebenso vielfältig wie großvolumig.

Kommentare & Analysen / Kommentare | 22 Dezember 2008

Pascal Bazzazi: Arbeitgebers Aktienaversion

Null Prozent! Das ist die erstaunliche Quote der Aktien in den Spezialfonds bei der Pensor Pensionsfonds AG, wenn die Asset Allocation in Abstimmung mit dem Arbeitgeber erfolgt (siehe Rubrik „Redezeit“ in dieser Ausgabe). Natürlich kann man darüber in diesen Monaten zutiefst erleichtert sein, auch weil dies bei anderen Pensionseinrichtungen in Deutschland nicht wesentlich anders sein dürfte. Doch grundsätzlich muss diese Zurückhaltung zu denken geben. Schließlich wird es sich hier kaum um geschicktes kurzfristiges Timing handeln, sondern um eine grundsätzliche Abneigung der Arbeitgeber gegen Aktien in ihrem Planvermögen.

Totale Durchdringung mit der Direktzusage

Ein Global Player wie Eon aus Düsseldorf muss notwendigerweise auch in seiner betrieblichen Altersversorgung ein großes Rad drehen. Dabei den Überblick nicht zu verlieren, ist die eine Aufgabe. Den für Versorger typischen Cashflow einzusetzen, die andere.

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