Ein Service der Financial Times Limited

Latest articles from Maik Rodewald

Archiv | 22 Dezember 2008

Hilfe für Häklesmacher & Co.

Man stelle sich einen Steuerberater vor, nennen wir ihn Häklesmacher. Weil er den Unternehmer Pauer seit Jahren gut kennt, hat dieser ihn vor kurzem gebeten, für ihn mehr als nur „die Steuersachen“ zu erledigen – zum Beispiel die mittlerweile acht Banken „im Zaum zu halten“, bei denen Pauer im Laufe der Jahre sowohl Kredite für seine Firma und Hypotheken für seine Immobilien aufgenommen und Vermögen in Schiffsbeteiligungen, geschlossenen Immobilienfonds und Aktien investiert hat. Auch die Finanzen der Stiftung, die Pauer 2007 gegründet hat, soll Häklesmacher mitbetreuen. Pauer ist froh, wenn er sich – neben seiner Firma, die immerhin 650 Millionen Euro im Jahr umsetzt – nur um die gesellschaftlichen Verpflichtungen kümmern muss und um die Vergabe der Förderprojekte.

Archiv | 22 Dezember 2008

Yield Outshift lässt hoffen

Gute Immobilien stehen für Sicherheit und Stabilität, immer noch. Doch auch die Immobilienbranche ist mit Ungewissheit infiziert und die Ampeln stehen auf Gelb. Sie werden grün, sobald renditehungrige Institutionen sie als Fluchtort entdecken müssen, um ihren Mindestrechnungszins nicht aus den Augen zu verlieren.

Archiv | 27 Juni 2008

Quant in Sicht

Quantitativ hieß lange auch gut. Man verband damit die Hoffnung, dass Vermögensanlage doch etwas berechenbarer sei, als man selbst glaubte. Dann kam das Jahr 2007 und viele Quants mussten sich selbst hinterfragen. Ihre Antwort: Trotz kurzer Flaute wird die Quant-Welle nicht abebben. Eine Analyse unserer großen dpn-Umfrage.

Wenn der Coiffeur zweimal klingelt

Frank Schirrmacher ist ein umstrittener Mann. Aber der FAZ-Herausgeber kann auf eine große Leistung verweisen: Er hat als Erster wirksam thematisiert, wie uns das Altern unerbittlich zum Umdenken zwingen wird. Die ersten Unternehmen reagieren bereits, und der Begriff Demografiemanagement wird populär.

Archiv | 27 Juni 2008

In den Fußstapfen der US-Endowments

„Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich davon überzeugt war.“ Daniel Just, der hier zitiert wird, spricht über die nächste Investition der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), die unter dem Begriff „Alternative Anlagen” firmiert: Wald. Fast ein Prozent der 45 Milliarden Euro schweren Kapitalanlage der Münchner soll in den kommenden Jahren in Timber (der Modebegriff für Wald) fließen, 150 Millionen zum Start.

Wer, wie, was – und warum?

Gäbe es den dpn-Preis „Beste Master-KAG 2008”, ginge er an Allianz Global Investors und Inka. Bei ihnen überzeugt die Kombination von Größe und Dynamik am meisten. Die größten Ambitionen bis Ende 2009 zeigen ausgerechnet die Adressen, die zuletzt eher enttäuscht haben. Eine Analyse der diesjährigen dpn-Umfrage.

Auch historisch nicht nur quantastisch

Die Subprime-Krise hat die Macken von Quant-Ansätzen offenbart. Wenn es turbulent wird an den Märkten, zeigen sie einen hohen Gleichlauf. Da Quants gerne hebeln, haben sie noch stärker gelitten als nötig. Andererseits gilt auch: Je rationaler das Marktumfeld, desto erfolgreicher sind sie. Deshalb wird ihre Zeit auch wieder kommen.

Anlagen / How to invest it | 03 Mai 2008

Nobels Lieblinge

Sie erinnern sich an Gandalf, den Weißen? Wenn der gute Zauberer aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe” ins Spiel kam, strahlte er das aus, wonach sich Menschen (und Hobbits) im tiefsten Inneren am meisten sehnen: Sicherheit.

Kommentare & Analysen / Umfragen | 11 März 2008

Ungleicher Wettbewerb in neuer Runde

Die Strukturen bilden sich immer deutlicher heraus: Deutschlands Weg führt hin zum ultimativen Administrator. Strategisch wäre es das Ende des deutschen Investmentdreiecks Kunde-Depotbank-KAG. Custodians haben die besten Karten, doch wer hat das Zeug zum Super-Administrator? Die dpn-Umfrage liefert einen Zwischenstand.

Archiv | 11 März 2008

Apocalypto now?

Apocalypto – Mel Gibsons Streifen über die Kultur der Maya im Mexiko des 15. Jahrhunderts ist starker Tobak, aber durchaus einer der gehaltvollen Sorte. Er zeigt: Wer heute ein Jäger ist, kann morgen schon der Gejagte sein. Peer Steinbrück sollte ihn sich einmal anschauen, zuhause in Bad Godesberg, am besten mit Klaus Zumwinkel – natürlich erst, wenn sich der Rauch um Zumwinkel, die Unperson des Jahres, wieder verzogen hat. Dann wären zwei Vorbilder unter sich, ein amtierendes, von der Financial Times Ende 2007 noch zur Nummer 1 unter Europas Finanzministern ausgerufen, und ein ehemaliges, die personifizierte Deutschland AG, seit dem Bekanntwerden seiner jährlichen Pensionsansprüche auch „Rentenkrösus“ genannt.

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