Ein Großteil der institutionellen Anleger ist davon überzeugt, dass nachhaltiges Investieren der richtige Weg für eine erfolgreiche Zukunft ist.

78 Prozent der institutionellen Investoren in der deutschen Region investieren nachhaltig. Diese und die folgenden Informationen gehen aus einer aktuellen Studie der Union Investment hervor.

Union Investment führt diese Studien bereits seit zehn Jahren durch, und zum ersten Mal in dieser Zeit werden nachhaltige Angebote und Produkte auf dem Markt von der Mehrheit positiv bewertet, genaugenommen von 51 Prozent.

Drei Viertel der Studienteilnehmer würden ihre Kenntnisse zu nachhaltigen Kapitalanlagen als gut oder sehr gut einstufen. Das macht einen Anstieg von fünfzehn Prozentpunkte zum letzten Jahr aus. 79 Prozent bescheinigen nachhaltigen Anlagen ein Risikomanagement, welches mit dem konventioneller Investments mithalten kann oder sogar besser sei.

72 Prozent zufrieden mit ihrer Kapitalanlage

Parallel zu den oben beschriebenen Entwicklungen ging die Zahl derer erheblich zurück, für die ein Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage vorstellbar sei. Von 23 Prozent im Jahr 2017 auf sieben Prozent in diesem Jahr fiel dieser Wert ab.

Will man eine Wirtschaft nachhaltig umbauen, müssen die Investoren mitziehen, so Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für das institutionelle Kundengeschäft. 72 Prozent der Großanleger in Deutschland geben an, aktuell mit ihrer nachhaltigen Kapitalanlage zufrieden zu sein.

78 Prozent der Teilnehmer sehen veränderte regulatorische Anforderungen als entscheidenden Aspekt, sich mit der nachhaltigen Kapitalanlage auseinander zu setzen, im Vorjahr waren das noch 70 Prozent. 92 Prozent erwarten, dass sich das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen in den nächsten zwölf Monaten weiter vergrößert.

Frühzeitige Identifizierung von Transformationsgewinnern sei wichtig

88 Prozent der Großanleger sind sich in dem Punkt einig, dass es weniger kosten würde den Klimawandel zu verhindern, als am Ende versuchen zu müssen, gegen seine Folgen anzukommen. „Der unausweichliche Wandel in der Energiewirtschaft bietet solchen Unternehmen Chancen, die sich schneller und besser auf die schärferen CO2-Vorgaben einstellen. Es gilt daher für Investoren, frühzeitig die Transformationsgewinner zu identifizieren. Das fördert den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft und eröffnet gleichzeitig Renditechancen“, resümiert Schindler.

Für die Nachhaltigkeitsstudie wurden von Februar bis April 2021 insgesamt 201 institutionelle Investoren in Deutschland befragt. Diese verwalten zusammen ein Vermögen von rund sechs Billionen Euro.

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