Institutionelle Investoren setzen immer stärker nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage um. Neben Umweltaspekten spielen auch soziale Themen eine große Rolle.

Institutionelle Investoren – und damit auch Pensionseinrichtungen – setzen immer stärker nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage um. Dabei spielen außer Umweltaspekten auch soziale Themen eine große Rolle in den Planungen der Investoren. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „European Asset Allocation Insights 2021“ des Beratungshauses Mercer. Sie stützt sich auf die Befragung von rund 850 institutionellen Anlegern in elf Ländern mit einem Gesamtvermögen von rund 1 Billion Euro.

Im Jahr 2022 will gut jeder vierte Anleger den Fokus verstärkt auf soziale Faktoren legen. Dazu zählen Aspekte wie Humankapital und Arbeitsrecht. Fast ebenso viele Investoren wollen Umweltaspekte noch umfangreicher in ihren Investitionsentscheidungen abbilden. Die Allokation in alternative Asset-Klassen hat laut der Studie mittlerweile annähernd das Niveau von Aktien erreicht. Regulierte deutsche Investoren wie Versorgungswerken und Pensionskassen weisen mit 32 Prozent sogar eine höhere Alternative-Quote auf, während die Anteile der Aktien 15 Prozent, die von Immobilien 22 Prozent und die klassischer Anleihen 30 Prozent betragen.

Die Studienautoren erkennen einen Rückzug aus Aktien auch bei anderen europäischen Anlegern. Trotzdem weisen deutsche CTAs mit 36 Prozent immer noch eine der höchsten Aktienquoten in Europa auf. Der Ausbau der Alternatives erfolgt vor allem in renditestarken, festverzinslichen Sub-Assetklassen wie Emerging Market Debt, High Yield und Private Debt.

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