59 Prozent der institutionellen Anleger sehen aktiven Einfluss und Lenkung als wichtige Faktoren für nachhaltiges Investieren.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Prozentsatz der institutionellen Anleger, welche in aktiver Einflussnahme und Lenkung wichtige Ansätze sehen, um Nachhaltigkeit zu integrieren, um 21 Prozent gestiegen.

Dies ist eines der Hauptergebnisse, die aus der aktuellen Schroders Institutional Investor Study 2020 hervorgehen, an der 650 institutionelle Anleger mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 25,9 Billionen US-Dollar teilgenommen haben.

Den Fokus auf einen nachhaltigen Investmentansatz zu legen, überzeugt aktuell 61 Prozent. Dies ist ein Anstieg um 17 Prozent zum Vorjahr. Dagegen ging der Anteil derer, die sich für einen Ansatz ohne nachhaltige Elemente entscheiden, um denselben Prozentsatz zurück, genau genommen von 53 auf 36 Prozent.

Die Investoren sind der Meinung, dass Regierungen und Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel die meiste Verantwortung tragen. Transparente Berichterstattung, greifbare Ergebnisse und die beständige Ausübung von Stimmrechten wurden als drei zentrale Elemente identifiziert, um erfolgreich Veränderungen herbeiführen zu können.

Ökologische Investments gewinnen immer mehr an Bedeutung

Tendenziell sind die Teilnehmer der Studie unverändert vom nachhaltigen Investieren überzeugt, lediglich 12 Prozent gaben zu, keine nachhaltigen Investments zu tätigen. Das sind 6 Prozent weniger als letztes Jahr. 68 Prozent gehen davon aus, dass ökologische Investments immer mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Mangelnde Transparenz und zu wenig verfügbare Daten machen 48 Prozent der befragten Anleger als Faktoren aus, die ihre Fähigkeit einschränken, nachhaltig investieren zu können. Im Vergleich zum Vorjahr jedoch senkte sich der Prozentsatz derjenigen, die Bedenken bezüglich der Performance nachhaltiger Investments äußerten, von 51 auf 45 Prozent.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Investoren ist es, konkret gegen Greenwashing vorzugehen. Anleger sollen in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidungen zu treffen und somit zu wirklichen Veränderungen beitragen.

Wichtig ist es hierbei, die Asset-Management-Investoren nicht mit stets weiter zunehmenden Anforderungen und Informationsfülle zum Thema Nachhaltigkeit zu überladen. Nachhaltigkeit ist für die institutionellen Anleger aus Deutschland längst kein Nischenthema mehr.

Weitere interessante Artikel können Sie in der aktuellen dpn-Ausgabe Dezember 2020 / Januar 2021 lesen.

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