Alle Treibhausgas-Emissionen im Zusammenhang mit dem eigenen Geschäftsbetrieb sollen ab Anfang 2021 ausgeglichen werden.

Die KGAL GmbH & Co. KG wird durch den Ausgleich aller Treibhausgas-Emissionen im Zusammenhang mit dem eigenen Geschäftsbetrieb ab Anfang 2021 klimaneutral. Darüber hinaus sollen die Treibhausgas-Emissionen pro Mitarbeiter bis 2030 jährlich um mindestens fünf Prozent reduziert werden. Weiterhin will das Unternehmen bis 2050 ein vollständig klimaneutrales Investment-Portfolio verwalten. Diese Zielsetzungen sind Teil der Klimastrategie des Investment- und Asset-Managers.

Die Strategie der KGAL-Gruppe („KGAL“) ist angelehnt an das Pariser Klimaschutzabkommen sowie an offizielle, langfristige Klimaschutzziele auf deutscher und europäischer Ebene. Die wichtigsten gemeinsamen Ziele dabei sind die Begrenzung des globalen durchschnittlichen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius und der erfolgreiche Übergang zu einer CO2-neutralen Volkswirtschaft. KGALs neue Strategie baut dabei auf früheren Maßnahmen auf, etwa der Unterzeichnung der UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UN PRI) im Jahr 2018 oder dem Einbezug von Umweltschutzstandards in das offizielle Unternehmensleitbild im Jahr 2010.

Klimarelevante Faktoren auf allen Ebenen berücksichtigt

„Um unserem Unternehmensleitbild gerecht zu werden, bieten wir nicht nur unseren Investoren nachhaltige Produkte, sondern müssen und wollen auch insgesamt zu einem nachhaltigen Asset Manager werden und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leisten“, sagt Gert Waltenbauer, CEO der KGAL.

Die KGAL berücksichtigt klimarelevante Faktoren bereits auf allen Unternehmensebenen. 2019 konnte das eigene Emissionsvolumen in Höhe von etwa 1.700 t CO2 durch die KGAL-Gruppe im Jahresvergleich um 13 Prozent reduziert werden, insbesondere durch Verringerung der Flugreisen und umfassende Möglichkeiten mobil zu arbeiten.

Auf Produktebene orientiert sich die KGAL an Branchenstandards wie GRESB. Sie arbeitet dort, wo solche formalen Standards noch fehlen, mit einschlägigen Spezialisten an maßgeschneiderten Evaluierungsmethoden. Direkte Investitionen durch die von der KGAL-Gruppe verwalteten Investmentfonds in fossile Energieträger sind in der Geschäftsstrategie ausgeschlossen. Mit dem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht sowie produkt- oder asset-spezifischem Reporting schafft das Unternehmen Transparenz für Investoren und andere Stakeholder.

Ausbau von erzeugter Menge an grüner Energie

Das von der KGAL-Gruppe verwaltete Investment-Portfolio der KGAL umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro aus den Bereichen Immobilien, Flugzeuge und Erneuerbare Energien. Die gemanagten Vermögenswerte aus letzterer Assetklasse produzieren jährlich mehr als zwei TWh grünen Strom und decken so rechnerisch den Strombedarf von rund 1,5 Millionen Menschen. Im Rahmen ihrer nachhaltigen Wachstumsstrategie plant die KGAL-Gruppe einen deutlichen Ausbau der von dem verwalteten Investmentportfolio erzeugten Menge an grüner Energie.

Über alle Assetklassen hinweg integriert die KGAL Klimaschutzaspekte in das Risiko-Management und den Investitionsprozess und hat ein ganzheitliches Maßnahmenpaket zur Erreichung der Klimaziele entwickelt. Alle Maßnahmen folgen dabei fünf grundlegenden Prinzipien: messen, integrieren, reduzieren oder vermeiden, kompensieren und offenlegen.

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