Der Frankfurter Vermögensverwalter ergänzt seinen fundamentalen Investitionsprozess um eine tiefgehende ESG-Analyse.

Die Asset Management-Boutique Chom Capital forciert ihre Unternehmensanalyse für den Flagship-Fonds Chom Capital Active Return Europe UI. Eingeführt wird ein ein noch strengeres ESG-Screening als bisher. Dafür arbeitet der Frankfurter Vermögensverwalter mit den Datenanbieter MSCI zusammen. Zusätzlich wird eine eigenentwickelte Analyse-Software eingesetzt, die die gesamtheitliche Unternehmensanalyse vervollständigt.

Chom Capital will damit institutionellen und privaten Anlegern gerecht werden. Diese setzen verstärkt auf Wertpapiere von Unternehmen, die mit Blick auf die ESG-Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung besonders hohen Ansprüchen genügen. Neben der breiteren Datenbasis verfolgt das Unternehmen weiterhin intensive Management-Kontakte. So sollen erfolgreich europäische Unternehmen identifiziert werden, die nachhaltigen Wertzuwachs und Kurspotentiale durch den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, Mitarbeitern und Aktionären erzielen.

Chom Capital stellt sich klimaneutral auf

„Als Eigentümer haben wir uns wie alle Mitarbeiter strengen ESG-Standards verpflichtet und stellen uns klimaneutral auf“, sagt Christoph Benner, Co-Gründer der inhabergeführten Chom Capital. „Diesen hohen Anspruch können wir deshalb glaubwürdig in unsere jährlich rund 600 Management-Kontakte einbringen und zugleich mit einer Fülle von Fundamental- und Nachhaltigkeitsdaten quantitativ absichern. Unser holistischer Ansatz erlaubt es uns, auch im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, fernab der Aufmerksamkeit von Fundamental- und Nachhaltigkeitsanalysten, Wertpotentiale zu identifizieren.“

Bei der Titelselektion grenzt Chom Capital das Anlage-Universum zunächst mit einem normbasierten ESG-Screening nach strikten Ausschlusskriterien ein.

„Jedes Unternehmen wird ganzheitlich auf dem Geschäftsmodell aufsetzend beleuchtet. Dabei sind insbesondere ESG-Ratings, Unternehmensziele, Beiträge zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, die Wertschöpfungskette und mögliche Nachhaltigkeitskonflikte wesentlich“, erklärt Christoph Benner. Das proprietäre Simulationstool erlaubt es, die Auswirkungen potenzieller Neuzugänge auf das ESG-Fondsrating und viele weitere Nachhaltigkeitskennzahlen im Portfolio zu evaluieren. MSCI vergibt für den Fonds aktuell ein AA-Rating, die zweithöchste Stufe.

Persönliche Unternehmenskontakte bleiben entscheidend

„Wichtigstes Instrument der Titelauswahl bleiben für uns allerdings auch in Corona-Zeiten die persönlichen Gespräche mit den Unternehmensverantwortlichen“, sagt Christoph Benner. „Hier legen wir Wert auf klare Ziele für den Beitrag eines Unternehmens zum Umweltschutz und bringen kritische Themen oder Zielkonflikte unverblümt zur Sprache.“ Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen schätzen diesen kritischen Dialog, weil ihnen selbst oft die Kapazitäten und Erfahrungen fehlen, um die Wertsteigerungspotenziale durch die strikte Anwendung von ESG-Kriterien auszuschöpfen.

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