Jeder zweite institutionelle Anleger will in den nächsten zwei Jahren stärker in erneuerbare Energien investieren.

Glaubt man einer neuen Studie von Aquila Capital, dann ist die Energiewende bei den institutionellen Investoren angekommen: 49 Prozent der Befragten geben an, ihre Investitionen in erneuerbare Energieträger bis 2021 zu erhöhen. Zwei Drittel sehen die Energiespeicherung – zum Beispiel Batterien – als den Bereich mit dem größten Investitionspotenzial. An zweiter Stelle folgt die Energieübertragung mit 45 Prozent. Dazu gehören der Bau und Betrieb von Übertragungsleitungen sowohl zwischen Kraftwerken und Umspannstationen als auch zwischen nationalen Energienetzen.

Was macht die Energiewende aus Sicht der Investoren interessant? Wichtigster Aspekt ist für 68 Prozent der Umfrageteilnehmer der zunehmende Anteil Erneuerbarer Energiequellen am Energiemix, gefolgt von der Restrukturierung und Dezentralisierung der Energienetze mit 62 Prozent der Nennungen.

Erzeugung, Restrukturierung, Dezentralisierung

Dieses Feuer will Aquila Capital weiter schüren und verweist auf die vor gut einem Jahr aufgelegte Energiewende-Infrastruktur-Strategie (ETIF). Diese deckt alle drei Subsektoren ab. Da fügt es sich gut, dass 82 Prozent der Befragten jene Multi-Asset-Fonds, die in die Erzeugung, Speicherung und Übertragung von Strom aus Erneuerbaren Energien investieren, als attraktiv bezeichnen.

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