Die Pandemie trifft die Schwellenländer unterschiedlich stark. Impact-Strategien bieten Anlegern Chancen.

1. Welche Emerging-Markets-Länder gehen gestärkt aus der Corona-Krise?

Die Corona-Krise hat die Länder in den Emerging Markets sehr unterschiedlich getroffen. Regionen wie Lateinamerika, die bereits vor der Krise geschwächt waren, haben in der Krise mehr gelitten als andere Regionen. Hierbei spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle, die auch für das Wachstum nach der Krise relevant sind: die Demographie und die stringente Durchsetzung der jeweiligen Maßnahmen.

2. Wo erwarten Sie Verschiebungen?

Wir erwarten eine Fortsetzung des Trends der vergangenen Jahre. Die Länder in Asien-Pazifik, die heute bereits den Löwenanteil im Segment der Emerging-Markets Aktienfonds ausmachen, werden weiterhin besser dastehen als die Regionen Latein- und Südamerikas, des Mittleren Ostens sowie Teilen Afrikas. Allerdings werden Subsahara-Afrika und diejenigen afrikanischen Länder, die eine extrem junge Bevölkerung aufweisen, immer besser Tritt fassen.

3. Gewinnt das Thema ESG auch für die Emerging Markets an Relevanz?

ESG wird getrieben von den großen (westlichen) Kapitalsammelstellen. Deren Anlagevolumina und selbst auferlegte oder regulatorisch vorgegebene Nachhaltigkeitsregeln werden sich Unternehmen aus den Emerging Markets jedoch weder entziehen können noch wollen! Darüber hinaus geht der Trend auch verstärkt zu Investments mit Impact-Charakter, wie zum Beispiel Mikrofinanzfonds, deren Ziel häufig mit klassischen ESG-Grundsätzen einhergeht.

 

Weitere interessante Artikel können Sie in der aktuellen dpn-Ausgabe Dezember 2020 / Januar 2021 lesen.

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »
Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »