Welche Möglichkeiten bieten sich institutionellen Investoren im Bereich Emerging Market Debt? Über die Sub-Assetklassen und das Performance-Potenzial von Unternehmensanleihen diskutierten Experten bei der institutional assets Virtual Academy.

Unternehmensanleihen aus Schwellenländern bieten institutionellen Investoren eine gute Möglichkeit zur Diversifikation. In der Vergangenheit haben Anleger allerdings zu sehr auf Staatsanleihen gesetzt. Unternehmenstitel hatten sie nicht so sehr auf dem Schirm. Dabei ist das Marktvolumen seit der Jahrtausendwende stark gewachsen. Die Performance kann sich zudem sehen lassen, betonte Stéphane Mayor, Senior Emerging Markets Debt Fund Manager bei Edmond de Rothschild Asset Management, bei der institutional assets virtual-academy.

Eine Erklärung dafür, warum der Markt so schnell und sozusagen unter dem Radar der westlichen Investoren gewachsen ist, war das schnelle Wachstum Asiens und vor allem Chinas. Das sagte Steve Cook, Co-Head of Emerging Markets Fixed Income bei PineBridge Investment. Noch heute sind in Asien die überwiegende Mehrheit der EMD-Anleger regionale Investoren. Ausländer halten, wenn sie in einem Schwellenland investiert sind, hingegen auch heute noch überwiegend Staatstitel.

Einen weiteren Grund für das langsame Engagement internationaler Investoren in diese Asset-Klasse sieht Matthew F. Murphy, Institutional Portfolio Manager bei Eaton Vance, in der Konstruktion von Benchmarks. Ein Problem ist, dass bestimmte Länder oder Bereiche einfach nicht in den Benchmarks auftauchen. Die Indizes weisen damit oft auch eine besonders starke Volatilität auf. “Ein Resultat von Exklusion ist, dass das Risiko durch Konzentration hoch ist”, bemerkt Murphy.

 

 

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