Fondsstandortgesetz eröffnet deutschen Spezialfonds Investments in Kryptowerte

Laut einer Umfrage von Nickel Digital Asset Management erwarten 30 Prozent der interviewten Pensionskassen, Vermögensverwalter und sonstigen institutionellen Anleger, dass die Mehrheit der deutschen Spezialfonds in den nächsten zwei Jahren in Kryptowerte investieren wird. Im vergangenen Jahr hat Deutschland das Fondsstandortgesetz eingeführt. Es eröffnet offenen inländischen Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen gemäß § 284 KAGB-E Abs. 2 KAGB-E die Möglichkeit, in Kryptowerte im Sinne des § 1 Abs. 11 S. 4 KWG zu investieren, sofern sich deren Verkehrswert ermitteln lässt. Die Spezialfonds dürfen maximal 20 Prozent ihres Vermögens in Krypto- und Digital-Assets investieren.

Laut der Nickel-Umfrage erwarten 78 Prozent der Befragten, dass die Spezialfonds langfristig über 100 Milliarden US-Dollar (93,38 Milliarden Euro) in Krypto- und digitale Vermögenswerte investieren. Das sind mindestens 5 Prozent ihres gesamten Vermögens, das sich auf rund 2 Billionen US-Dollar (1,87 Billionen Euro) beläuft, wie das Nachrichtenportal „European Pensions“ berichtet. Die Umfrage unter 200 professionellen Anlegern aus sieben Ländern, darunter Deutschland, die zusammen ein Vermögen von rund 329 Milliarden US-Dollar (307,24 Milliarden Euro) aufweisen, geht davon aus, dass dies bei weniger als 10 Prozent dieser Mittel der Fall sein wird. 22 Prozent der befragten institutionellen Anleger gehen davon aus, längerfristig weniger als 5 Prozent zu investieren. Konkret erwarten 19 Prozent, zwischen 2 und 5 Prozent zuzuweisen, während 78 Prozent prognostizieren, einen höheren Prozentsatz ihrer Portfolios in digitale und Krypto-Assets zu investieren.

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