Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) vermeldet auf seiner Mitgliederversammlung für das erste Halbjahr 2021 weniger Insolvenzen und Schadensvolumen

Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) verzeichnet im ersten Halbjahr 2021 einen Rückgang der Insolvenzen und des Schadensvolumens, für die er eintrittspflichtig ist. Auf der Mitgliederversammlung beziffert Vorstandsmitglied Marko Brambach den Rückgang der Sicherungsfälle im ersten Halbjahr 2021 (Stichtag 23. Juni) mit 45 Prozent und den der Leistungsberechtigten mit 54 Prozent. Trotz der Pandemie verzeichnet der PSV im laufenden Geschäftsjahr bislang nur 182 Sicherungsfälle.

Ursache hierfür, dass die Zahl der Großschäden mit einem Schadenvolumen von mehr als 8 Millionen Euro von 28 auf 13 zurückging. Das korrespondierende Schadenvolumen sank von 900 Millionen Euro auf 370 Millionen Euro. Auch die Anzahl der gemeldeten Betriebsrentner und Anwärter ging um mehr als die Hälfte auf aktuell 16.100 zurück. Entsprechend fiel der Leistungsaufwand mit 487 Millionen Euro deutlich geringer aus als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Nach einem Beitragssatz von 4,2 Promille für das Jahr 2020 rechnet der PSV aufgrund des deutlich geringeren Leistungsaufwandes im ersten Halbjahr mit einem deutlich geringeren Beitrag. Demnach würde der im November festzulegende Beitragssatz unter dem langjährigen Mittel von 2,8 Promille liegen.

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