Die betriebliche Altersversorgung ist die beliebteste Form, in der die Deutschen für das Alter vorsorgen

Die betriebliche Altersversorgung ist die beliebteste Form, in der die Deutschen für das Alter vorsorgen. So nutzen 35 Prozent der Personen, die Vorsorge betreiben, hierzulande die betriebliche Altersvorsorge (bAV), weitere 34 Prozent kaufen Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds. Die staatlich geförderte Riester-Rente landet mit 29 Prozent auf dem dritten Platz. Dabei ist die Riester-Rente bei Frauen (34 Prozent) deutlich beliebter als bei Männern (26 Prozent).

Jeweils 22 Prozent der Vorsorgenden verlassen sich trotz Niedrigzinsphase, Strafzinsen und Inflation auf ihr Girokonto, um Geld anzusparen. Die Guthaben auf Girokonten wachsen in der Pandemie massiv an, denn Liquidität entscheidet in der Krise. Ebenfalls 22 Prozent der vorsorgenden Bundesbürger investieren in Wohneigentum. Jeder Fünfte spart mit Tages- und Festgeldangeboten für den Lebensabend, gefolgt von ETFs, über die 18 Prozent der Befragten Rentenrücklagen bilden. Als Vorsorgeart verzeichnen ETFs den größten Zuwachs. Jeder zehnte Deutsche plant, aufgrund fehlender Rücklagen im Rentenalter weiterzuarbeiten.

Unterschiede in der Altersvorsorge bei Frauen und Männern

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsformungsinstituts YouGov unter 2.043 Deutschen zu ihrer Altersvorsorge im Auftrag der Anlageplattform WeltSparen. Demnach sorgt mehr als jeder zweite Bundesbürger (53 Prozent) nicht für das Alter vor. Davon sagen 47 Prozent aller Befragten, sie hätten kein Geld für zusätzliche Rücklagen. Umgekehrt bilden 43 Prozent der Deutschen Rücklagen für ihren Ruhestand.

Bei beiden Geschlechtern wächst der Anteil derjenigen, die Vorsorge betreiben. Dennoch ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Altersvorsorge groß: Während fast jeder zweite Mann (47 Prozent) in Deutschland für das Alter Rücklagen bildet, sind es nur vier von zehn Frauen, obwohl diese eine um fast fünf Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung haben. Somit droht gut jeder zweiten Frau (56 Prozent) Altersarmut. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage, die Anfang Februar 2021 durchgeführt wurde. Die Befragungsergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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