Bei Fußballtransfers spielen Finanzdienstleister inzwischen eine wichtige Rolle. Über die noch junge Asset-Klasse hat dpn mit Stephan Schnippe vom Marktführer Score Capital und Giacomo Petrobelli von der OLB gesprochen.

Die FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Katar hat zu einer ungewöhnlich langen Winterpause im europäischen Vereinsfußball geführt. Das Transferfenster – also der Zeitraum, in dem Spieler den Club wechseln dürfen – beginnt zwar erst am 1. Januar 2023. Doch während in Katar der Ball noch rollt, verhandeln die Club-Manager in Europas Top-Ligen bereits eifrig mit Spielern und Beratern über mögliche Wechsel. Es ist längst nicht mehr die Ausnahme, dass dabei hohe zweistellige Millionenbeträge aufgerufen werden – manchmal sogar noch mehr. Den aktuellen Transferrekord hält der Brasilianer Neymar, der im Sommer 2017 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain wechselte.

Der verkaufende Verein möchte das Geld natürlich sofort haben – eventuell auch, um Ersatz für den scheidenden Spieler besorgen zu können. Der Käufer jedoch möchte unter Umständen mehr als diesen einen Transfer tätigen, hat dafür aber nicht ausreichend Cash-Bestände. Deshalb gibt es weitere Player im Transfergeschehen des Spitzenfußballs, von denen die breite Öffentlichkeit in aller Regel keine Kenntnis nimmt: Finanzdienstleister. Sie stellen dem verkaufenden Verein den fälligen Betrag unmittelbar zur Verfügung und sorgen somit für die nötige Liquidität im immer großvolumiger werdenden Transfergeschäft. Der kaufende Club steht dann bei dem Finanzdienstleister in der Schuld und ist ihm gegenüber zur Zahlung verpflichtet.

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