Die Fondswirtschaft ist optimistisch für das Jahr 2022. Das geht aus einer BVI-Umfrage hervor. Ein Großteil der Befragten möchte Personal aufstocken – besonders im Bereich Nachhaltigkeit und IT.

Die Fondswirtschaft ist optimistisch für das Jahr 2022. Laut einer BVI-Umfrage bezeichnen 97 Prozent der befragten Führungskräfte aus BVI-Mitgliedsunternehmen die Geschäftsaussichten für das kommende Jahr als unverändert gut oder sogar besser als 2021.

An der im November durchgeführten Befragung nahmen 170 Entscheider teil, deren Unternehmen zusammen über vier Billionen Euro verwalten. Die stärksten Geschäftsimpulse für die nächsten Jahre erwartet die Branche von nachhaltigen Fonds (78 Prozent der Befragten) und dem Niedrigzins (62 Prozent). Als Risikofaktoren, die das Branchenwachstum bremsten könnten, wurden Wirtschaftskrisen, Regulierung und Provisionsverbot am häufigsten genannt.

Fondswirtschaft: Mehr Mitarbeiter notwendig

Mehr Personal in 2022: Der Großteil der Fondsgesellschaften will mehr Mitarbeiter einstellen. 63 Prozent der Befragten gaben an, die Mitarbeiterzahl werde im kommenden Jahr steigen, 26 Prozent gehen von einer unveränderten Zahl aus. Anders sah es im Vorjahr aus: knapp 20 Prozent weniger wollten damals Personal aufstocken.

Für 2022 werden vor allem Expertinnen und Experten für das Thema Nachhaltigkeit und IT gesucht. Letzteres steht im Einklang mit dem anhaltenden Digitalisierungstrend. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass Daten und neue Technologien im Portfoliomanagement künftig eine stärkere Rolle spielen werden. Besonders die Themen Big Date und künstliche Intelligenz erachten sie als wichtig. Zudem gaben 81 Prozent der Teilnehmer an, dass ihre IT-Investitionen im kommenden Jahr steigen werden. Auch der Schutz vor Cyber-Attacken ist für die Fondsmanager wichtiger geworden.

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