Die Zuwächse im Fondsgeschäft sind in den ersten neun Monaten geringer ausgefallen als im Vorjahr. Wirtschaftliches Ergebnis verbesserte sich.

Die DekaBank hat am 15. Oktober 2022 Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 vorgelegt. Das Geschäft mit institutionellen Kunde konnte die Fondsgesellschaft der Sparkassen in diesem Zeitraum leicht um 1,9 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro ausbauen.

Kerngeschäft schwächelt

Der Absatz von Zertifikaten stieg um fast 11 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Im Kerngeschäft mit Fonds schrumpften die Zuwächse der Frankfurter allerdings deutlich um rund 29 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Die schwache Entwicklung an den Kapitalmärkten sorgte dafür, dass die Total Assets seit Jahresbeginn um gut 8 Prozent auf 363,3 Milliarden Euro geschmolzen sind.

Gewinne steigen an

Ergebnisseitig sieht es bei der DekaBank aber rosig aus: Das wirtschaftliche Ergebnis übertraf dank einer guten Geschäftsentwicklung und marktbedingter positiver Bewertungseffekte mit 995,4 Millionen Euro den Vorjahreswert um beinahe 60 Prozent. Das Provisionsergebnis verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro und das Zinsergebnis kletterte durch die gestiegenen Zinsen um ein Drittel auf 151,8 Millionen Euro.

Ebenfalls erfreulich: Die Erträge legten mit 29 Prozent auf fast 1,9 Milliarden Euro deutlich stärker zu als die Aufwendungen, die sich nur um 5 Prozent auf 874,9 Millionen Euro erhöhten. Entsprechend sank die Aufwands-Ertrags-Quote gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 58,3 auf 48,3 Prozent. Die bilanzielle Eigenkapitalrentabilität stieg von 16,1 auf 23,0 Prozent, die harte Kernkapitalquote von 15,2 auf 16,3 Prozent.

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