Laut dem BVI ist das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds in den ersten sechs Monaten des Jahres um knapp 6 Prozent gestiegen.

Insgesamt betreuten die 34 Verwahrstellen Ende Juni 2021 ein Vermögen von 2.710 Milliarden Euro. Das sind knapp 5,7 Prozent mehr als zum Jahresende 2020 (2.565 Milliarden Euro). Bei weitem größter Anbieter bleibt BNP Paribas mit einem Vermögen von 712 Milliarden Euro. Es folgt die State Street Bank mit 354 Milliarden Euro und auf Platz drei HSBC Trinkaus & Burkhardt mit 310 Milliarden Euro.

Insgesamt 31 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 2.411 Milliarden Euro tätig und zehn Verwahrstellen mit offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 268 Milliarden Euro.

Im Segment der geschlossenen Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuen 13 Verwahrstellen ein Nettovermögen von
31 Milliarden Euro, so der BVI.

Quelle: BVI

Die Statistik umfasst Angaben zu in Deutschland aufgelegten offenen Wertpapierfonds, Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch. Die Statistik erstellt der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken.

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