13.08.2019 | Von Marcel Thiel

Knapp 42 Milliarden Euro

Laut BVI erzielte die deutsche Fondswirtschaft im ersten Halbjahr ein Neugeschäft von netto 41,9 Milliarden Euro.

Bildquelle: gopixa/iStock/GettyImagesPlus

Das Gros des Neugeschäfts entfällt dabei mit 38,3 Milliarden Euro auf Spezialfonds. Seit Jahresbeginn ist das von den Asset Managern verwaltete Vermögen von 2.954 Milliarden Euro auf 3.226 Milliarden Euro gestiegen, was einem Anstieg von neun Prozent entspricht. Von diesem Gesamtvermögen entfallen etwa 55 Prozent  auf offene Spezialfonds.

Bei offenen Spezialfonds hat die Auslagerung des Portfoliomanagements in den letzten Jahren zugenommen. Von den 1.677 Milliarden Euro Spezialfonds werden 44 Prozent von externen Vermögensverwaltern gemanagt (zum Vergleich Ende 2012 waren 37 Prozent). Ein Grund hierfür ist, dass viele institutionelle Anleger für das Management bestimmter Asset-Klassen, wie Corporate Bonds oder Wertpapiere aus Emerging Markets, spezialisierte Asset Manager wählen. Zudem nutzen ausländische Vermögensverwalter das Portfoliomanagement für Fonds als Zugang zum deutschen Markt, ohne eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft zu gründen. Bei den offenen Immobilien-Spezialfonds, die insgesamt ein Netto-Vermögen von 95 Milliarden Euro verwalten, ist der Anteil in den letzten Jahren massiv gestiegen. Vor sieben Jahren steuerten Manager außerhalb des Konzerns noch vier Prozent des Netto-Vermögens, inzwischen sind es 26 Prozent, so der BVI.

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