31.07.2019 | Von Bernhard Raos

Institutionelle befeuern Infrastrukturfonds

Der Asset Manager MEAG hat 660 Millionen Euro für seinen Infrastuctur Debt Fund eingesammelt. Vor allem Versicherer und Pensionskassen sind eingestiegen.

Bildquelle: AsianDream/iStock/GettyImagesPlus

Eigentlich strebte die MEAG Asset Management ein Volumen von 500 Millionen Euro für ihren Infrastructure Debt Fund Sub-Fond 1 an. Doch nach dem ersten Closing mit 200 Millionen Euro pumpten institutionelle Investoren mit dem zweiten Closing über 660 Millionen Euro in das begehrte Vehikel.

In den regulierten Infrastruktur-Spezialfonds investieren vor allem Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, zu zwei Dritteln aus Deutschland und einem Drittel aus dem übrigen Europa. Triebfeder für die Asset-Klasse sind die Wende in der US-Zinspolitik hin zu niedrigeren Zinsen, die Aussicht auf höhere Renditen bei akzeptablen Risiken und Solvency II.

Die Zielduration des Fonds soll in der Auflegungsphase bei über zehn Jahren liegen. Rund die Hälfte der Zeichnungssumme aus dem ersten Closing konnte bislang am Markt investiert werden. Die Erträge und Cashfows der Investitionsprojekte gelten als planbar und eignen sich daher für die Bedeckung von kalkulierbaren Zahlungsverpflichtungen institutioneller Anleger.

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