02.04.2019 | Von Olivia Harder

Nächster Antritt im Private-Assets-Team von Schroders

Es ist nur wenige Wochen her, da gibt Schroders erneut einen Neuzugang im Private-Assets-Team bekannt: Thomas Pohlmann wird Alternatives Director Real Estate.

Thomas Pohlmann ist der zweite Schroders-Neuzugang in kurzer Zeit: Seit Anfang April ist er Alternatives Director Real Estate, wie aus einer Meldung des Asset Managers hervorgeht. Die Position wurde für Pohlmann neu geschaffen, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Mit seinem Wechsel zu dem Vermögensverwalter stößt er ins Team Private Assets, sein Fokus wird auf der Betreuung und Beratung institutioneller Investoren zu Immobilieninvestments liegen.

Pohlmann kennt sich mit Immobilien und institutionellen Anlegern aus

Schroders setzt mit Pohlmann auf einen Alternatives Director, der bereits Erfahrungen mit Immobilieninvestments sowie institutionellen Kunden mitbringt: Vor seinem Antritt bei Schroders war Pohlmann fünf Jahre Director Client Relations & Capital Funding bei dem Immobilien-Asset-Manager Real I.S.

Außerdem war er nach eigenen Angaben von 2008 bis 2011 Team Head of Institutional Sales bei BlackRock Investment Management. Zu seinen weiteren Stationen gehört auch die Royal Bank of Scotland, wo er nach eigenen Angaben Head of ETF Sales für Deutschland und Österreich war.

Drei Neuzugänge im Private-Assets-Bereich von Schroders

Im Team zusammenarbeiten wird Pohlmann künftig unter anderem mit Peter Begler und Georg Wunderlin. Begler trat wenige Wochen zuvor schon die neu geschaffene Position des Alternative Directors Private Equity bei Schroders an.

Wunderlin wird ab Mai Global Head of Private Assets – auch diese Position wurde für Wunderlin ins Leben gerufen, wie ein Unternehmenssprecher bekanntgab. Damit eint Pohlmann, Begler und Wunderlin die gemeinsame Arbeit im Private-Assets-Team im Frankfurter Büro in einer Position, die eigens für sie geschaffen worden ist.

Die Schroders-Sparte „Private Assets and Alternatives“ verwaltet derzeit nach eigenen Angaben rund 35,8 Milliarden Pfund (41,7 Milliarden Euro) in Immobilien, Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen sowie der Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen.

Trotz Wachstumsstrategie Rückgang der Vermögenswerte

Schroders scheint mit den drei Neuzugängen eine Wachstumsstrategie in Deutschland zu verfolgen, die im Segment der nicht-börsengehandelten Assets Einzug hält. Diese Wachstumsstrategie macht sich zumindest in Frankfurt bemerkbar: Hier verzeichnete Schroders nach eigenen Abgaben im vergangenen Jahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro.

Anders sieht es hingegen in der Gesamtbetrachtung aus: Dort meldete Schroders für 2018 ein verwaltetes und administriertes Vermögen von rund 421,4 Milliarden Pfund (469,5 Milliarden Euro). Damit liegt das Volumen unter dem Vorjahresniveau von rund 447 Milliarden Pfund, was einem Rückgang von knapp sechs Prozent im Vergleich zu 2017 entspricht.

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