02.12.2019 | Von Erika Neufeld

innogy setzt auf Willis Towers Watson Pensionsfonds

Die Übernahme von innogy durch E.ON macht die Neuausrichtung der innogy-bAV erforderlich: Willis Towers Watson Pensionsfonds übernimmt Pensionsvermögen für rund 10.000 Betriebsrentner.

Nach der Übernahme von innogy durch E.ON übernimmt der Willis Towers Watson Pensionsfonds als Finanzierungsvehikel Pensionsvermögen in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro für rund 10.000 Betriebsrentner. Zuvor wurden sämtliche Vertragsdokumente rechtzeitig zum Closing der RWE/E.ON-Transaktion vorbereitet und die erforderlichen Vollmachten aller beteiligten Tochterunternehmen sowie die Zustimmung der BaFin eingeholt. Für die aktuellen und zukünftigen innogy-Betriebsrentner ändert sich durch den Anbieterwechsel bezüglich Pensionsfonds nichts. Die unternehmensintern im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) eingespielten Arbeitsabläufe werden auch nach dem Anbieterwechsel weitgehend unverändert fortgeführt.

Der Wechsel von der Konzern- zur Anbieterlösung war im Rahmen der Übernahme von innogy durch E.ON zwingend erforderlich. Dabei wollte innogy möglichst wenig in die bestehenden, bewährten bAV-Strukturen eingreifen und operative Prozesse weitgehend unverändert weiterlaufen lassen. Großen Wert legt das Unternehmen auch auf die kurz- und langfristige Wirtschaftlichkeit und Flexibilität der Lösung, die unter Berücksichtigung der kartellrechtlichen Rahmenbedingungen auch mit E.ON vorbereitet wurde und perspektivisch Handlungsspielraum für künftige, gemeinsame Lösungen bietet.

 

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