Moonfare-Studie zeigt verstärkte Investitionstätigkeit in privaten Anlageklassen, während traditionelle Vermögenswerte weniger gefragt sind.

Die Erschließung neuer Anlageklassen sowie ein verstärkter Fokus auf ESG und Impact-Investing sind die Prioritäten in der Kapitalanlage von Family Offices im kommenden Jahr. Das geht aus einer Studie des auf Private Assets spezialisierten Investment-Hauses Moonfare hervor. Und auch über 2023 hinaus steht eine Mehrheit der befragten Family Offices den privaten Märkten positiv gegenüber. Mehr als 70 Prozent von ihnen haben zudem einen negativen Ausblick für Aktien und festverzinsliche Wertpapiere.

Damit setzt sich der Trend der vergangenen beiden Jahre fort, in denen 60 Prozent der Family Offices ihre Investitionstätigkeit in Private Assets ausbauten. Weit über die Hälfte gab an, Engagements in Aktien oder festverzinsliche Papiere reduziert zu haben.

Family Offices seien generell sehr affin für private Anlageklassen, so die Studie, im aktuellen Umfeld steigender Zinsen und Inflation nehme diese Entwicklung jedoch weiter zu. Für mehr als 80 Prozent der Befragten stellen die hohen, risikobereinigten Renditen und die Möglichkeit, als Investor einen Mehrwert zu schaffen einen wesentlichen Vorteil privater Anlageklassen dar. Als Nachteil dieser Asset-Klasse geben 74 Prozent die häufig geringe Liquidität an, die ein Investitionshindernis darstelle.

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